Aus meiner nunmehr beträchtlichen Umzugserfahrung ergeben sich verschiedenste Kriterien, die meine Wohnung erfüllen sollte (und größtenteils tut!):
- kein Schimmel
- eine richtig dimensionierte Heizung
- ein Wasserdruck, der das Duschen jederzeit möglich macht
- ein nicht-schlauchförmiges Zimmer für mich
- Ruhe nachts
Besonders letzter Punkt ist ein sehr sensibler, denn was kann man tun, wenn die schönste Wohnung der Welt nun einmal an der schönsten und damit am liebsten befahrensten Straße der Welt liegt?
Nunja, die A17 mag zwar nicht die schönste Straße der Welt sein, sie führt aber dennoch am Stadtteil Lockwitz in Dresden vorbei und beschert den dortigen Anwohnern eine durchgängige Beschallung. Da den Lockwitzern und auch dem Dresdner Ortsverband des Verkehrsclubs Deutschlands das nicht besonders gut gefällt, haben sie für morgen eine
Fahrraddemonstration für bessere Lärmschutzbauten an der A17 organisiert. Und damit das ganze auch Gehör findet, findet diese da statt, wo sonst der Lärm produziert wird: auf der Autobahn. Aus Solidarität und ein wenig aus Neugier werde ich mit der Rikscha dabei sein.
MuTZelchen - 24. Apr, 18:43
Stimmt zwar nicht ganz, war aber gestern trotzdem wahr, denn ich darf derzeit gegen Bezahlung Hausaufgaben der Viertsemestler korrigieren. Dies hat den Vorteil, dass ich zum einen den Stoff automatisch wiederhole und zum anderen meine Zeit frei einteilen kann. Und da mein "Home office" nicht unbedingt zu Hause sein muss, hab ich es kurzerhand zu IKEA verlegt und nebenbei noch die schwedische Systemgastronomie ausgekostet:
Den Kaffee gab's übrigens auf's Haus, weil ich ja jetzt zur Familie gehöre ;)
MuTZelchen - 23. Apr, 18:35
Wo wir gerade schon bei Lebensweisheiten und seelen(un)befriedenden Interpretationen sind - ich dachte ja, mit dem Wechsel meines Studienfaches der Psychologie des Menschens, zumindest was deren Theorie betrifft, entkommen zu sein. Gestern in "Dynamische Systeme" klang das allerdings ganz anders:
"Wir betrachten also die gestörte Familie..."
Da sich sowohl Satz als auch Situation in mein Gedächtnis verankert haben, wird es wohl nicht schwer, später den dazugehörigen Stoff für die Prüfung zu lernen. DAS ist auch Psychologie!
MuTZelchen - 22. Apr, 08:11
"Aber selbst wenn wir keinen Einfluss darauf haben, woher wir gekommen sind, bleibt uns auf jeden Fall die Möglichkeit zu wählen, wohin wir gehen. Wir können etwas unternehmen. Wir können Dinge tun. Und wir können mit dem, was wir tun, zufrieden sein."
Herrliches Zitat aus
"Vielleicht lieber morgen" von Stephen Chbosky, dem Lieblingsbuch meiner Schwester!
MuTZelchen - 19. Apr, 10:44
Ich muss mal eben Luft schnappen, und das möglichst ohne Erinnerung an Sauerstoff und dessen chemische Beschreibung. O2 ist ein Arschloch, hab ich das schonmal erwähnt? Ja genau, vor etwa einem halben Jahr, als ich meine Homezone wechseln und meine neue SIM-Karte aktivieren wollte. Und damals habe ich noch behauptet, ich sei die unflätige, muffelnde Kundin, die es den Servicemitarbeitern schwer macht.
Tatsächlich war ich auch heute nicht übermäßig freundlich, aber immerhin darauf bedacht, dass der Call-Center-Agent (schon, dass die alles auf Englisch aussprechen müssen, find ich furchtbar!) ja nix für die Geldgeilheit seines Arbeitgebers kann. Ich habe ihm also gleich von vornherein gesagt, dass ich das Gespräch aus Kostengründen - 62 Cent pro Minute! - kurz halten möchte und meinen Tarif wechseln muss. Denn eine Homezone wird in meiner neuen alten Wohnung nicht mehr angeboten...
Ein Tarifwechsel ist tatsächlich möglich geworden, allerdings zu horrenden Konditionen. Wurde mir vor einem halben Jahr, als ich meinen Handyvertrag aufgeben wollte, ein Angebot mit 100 Freiminuten, 100 Frei-SMS und zusätzlich drei Monaten Kostenübernahme zu 10€ pro Monat angeboten, kostet mich die Umstellung auf ebendiesen Tarif nun 50€. Ohne drei Monaten Frei-Telefonie.
Sorry O2, aber mich seid Ihr nach Ende der Vertragslaufzeit endgültig los!
MuTZelchen - 17. Apr, 10:38
Maria sitzt am Frühstückstisch und erklärt, warum Durchfall nicht so toll ist: "Das Blöde ist ja, dass man trotzdem Hunger hat - aber wenn man was isst, wird's Scheiße." Wie wahr...
MuTZelchen - 16. Apr, 09:18
Die Titelzeile macht in vielerlei Hinsicht Sinn, denn statt in der Uni sitze ich gerade in meinem Zimmer, mit einer Aspirin und einer Kohletablette intus, die meinen Kreislauf beim kreislaufen unterstützen sollen. Und da ich mich sowieso nicht konzentrieren kann, mache ich das, was man neben studentischen Online-Netzwerken als mein größtes Laster bezeichnen könnte: Klatsch lesen. Auf gala.de hab ich es noch nicht geschafft, aber der "Leute"-Teil auf spiegel.de ist etwa genauso niveauvoll...
Jedenfalls gibt es in der Welt der Stars und Sternchen im Moment zwei Geschichten, die ganz gut zum Thema passen:
- Scarlett Johannson beschwert sich, dass über Ihre Gewichtsabnahme berichtet wird und die Fakten verzerrt werden: Es ist schon lustig, dass Schauspieler überhaupt für Filmrollen ab- und zunehmen, egal ob es nur drei oder eben zehn Kilo sind. Denken wir an Tom Hanks und René Zellweger - die haben richtig geschaufelt, um anders auszusehen. Mal eben drei Kleidergrößen rauf und dann wieder runter, gesund ist das sicher nicht... Gerade bei "Bridget Jones" haben sich die meisten normalen Frauen schon gefragt, was an der Hauptperson denn so "dick" sei, wir alle haben etwa dieselben Maße. Man hätte die Rolle ja einfach von vornherein mit einer Normalgewichtigen besetzen können, oder?
- Eine Sängerin steht wegen wissentlicher Verbreitung des HIV-Virus vor Gericht: Mal ehrlich, auch wenn das tatsächlich nicht in Ordnung war und vielleicht auch bestraft werden sollte, müssen wir das wissen? Ist es denn vonnöten, dass nun alle Welt von der Krankheit einer Person erfährt und sie daraufhin meidet? Beziehungsweise, wenn wir offener mit HIV umgehen würden, hätte sie es dann nicht gleich öffentlich machen können und als hoffnungsvolles Vorbild wirken können (so à la Stephen Hawking, der trotz eines Handicaps unglaubliche Leistungen bringt)? Ich find's krank, jetzt alle Details der Sexualgeschichte einer Person als Wissenswertes zu präsentieren und verweigere mich von nun an der weiteren Berichterstattung diesbezüglich...
Also dann gute Besserung!
MuTZelchen - 15. Apr, 09:46
Dieses Ostern war einfach mal nur: der Hammer! Dass man innerhalb von zwei Tagen Heimatbesuch so viele alte Gesichter wiedersehen und mit den dazugehörigen Persönlichkeiten mehr als nur ein "Hallo" austauschen kann, hätte ich nicht gedacht. Danke an alle Gesprächspartner der letzten zwei Tage, die sich hiermit angesprochen fühlen! Und Entschuldigung an diejenigen, für die es zeitlich dann doch nicht gereicht hat - allen voran an meine Familie, mit der ich diesmal nur das "Pflichtprogramm" Osterreiten und Eiersuche absolviert habe.
So sitze ich nun hier am Rechner, lasse Ostern und Erinnerungen an früher Revue passieren und staune, was aus dem ein oder anderem geworden ist. Wer weiß, vielleicht bringt die Zukunft ja mal wieder solche Feiertage...
MuTZelchen - 13. Apr, 19:08