Donnerstag, 20. Mai 2010

Viel passiert und viel zu tun

Seiten könnte ich füllen mit den Erlebnissen, Eindrücken und Bekanntschaften der letzten Wochen - aber leider bzw. zum Glück steht noch soviel an, dass hier bis nächste Woche Freitag definitiv Funkstille herrschen wird. Stattdessen mal wieder eine Liste:
  • Die letzte Matheprüfung dieses Studiums ist geschafft! Sie lief gut, die Getränkerechnung am Abend belief sich auf 24€ (für mich und den Herrn meiner Wahl) und jetzt hab ich sogar schon ein Thema für die Diplomarbeit
  • Belohnung für die Mühe: eine Woche Forstarbeit in der Schweiz mit dem Bergwaldprojekt. Hab dort viel gelernt, tolle Menschen getroffen und bin jetzt stolzer Besitzer eines der letzten "Idyllerosion"s-T-Shirts.
  • Ein Tag Power-Korrigieren für's Institut Stochastik letzten Sonntag - ich habe einen 10-Stunden-Vertrag (pro Woche) und Montag früh wollten die Studenten ihre Hausaufgaben zurück...
  • ... und im Moment: Belegarbeit schreiben für den Stadtführerkurs. Ich konzipiere eine Führung durch den Stadtteil Trachau.
  • Ab morgen dann: Konzertreise der TU Big Band. Am Samstag Auftritt in Göhren/Rügen, Montag in Ahlbeck/Usedom. Dazwischen und danach Ostsee, Wandern und hoffentlich Sonne.
Ich wünsch Euch anderthalb schöne Wochen und dann melde ich mich mal!

Dienstag, 27. April 2010

Durchbeißen!

Nächste Woche steht meine letzte Diplomprüfung an und ich habe in letzterzeit Zeit vieles getan, nicht nur gelernt. An den Wochenenden war ich viel unterwegs - Bautzen, Halle, Erfurt und Aschersleben waren die letzten Stationen, diesen Samstag geht's für eine Geburtstagsfeier ins Erzgebirge. Dazu hat die Uni wieder angefangen und für mich damit ein 10-Stunden-Job als Korrektorin sowie eine Vorlesung im Nebenfach, die ich nun doch freiwillig besuche.

Kurz gesagt: ich kann mich bis nächsten Dienstag nicht über Unterbeschäftigung beklagen und bin ehrlich gesagt auch noch nicht übermotiviert, was das Lernen betrifft. Und so widme ich mich vielen nützlichen Dingen wie Abwaschen und Hosenrisse nähen. Bei der gründlichen Ausführung der Zahnhygiene hab ich mir heute aber selbst ein Ei gelegt - da werkele ich fleißig mit Zahnseide zwischen meinen Beißerchen und plötzlich, ups, hängt ein Stück Füllung an der Schnur. Und das bei sage und schreibe einer einzigen Plombe in meinem Mund!

Ich weiß schon, in welchem Wartezimmer ich morgen lernen werde...

PS: Wenn sich irgendjemand für "Kontinuierliche Optimierung" und "Dynamische Systeme" (Chaostheorie und "gestörte Familien"!) interessiert, hat er bis Montag Zeit, sich bei mir zu melden und Vorträge darüber zu hören. Je genauer ich ins Detail gehen darf, desto besser.

Montag, 5. April 2010

Gut gekocht

"Wir kochen gut" war heute mein Retter,
Osterbrunch hatte ich angesagt -
draußen tobte gar kaltes Wetter
und wir haben frühstückend drinnen getagt.

Dank "Wir kochen gut" gab es Semmelauflauf
erzeugt aus meist elternlichen Resten
Das Rezept steht auf Seite 1-3-0 drauf
Mir hat es geschmeckt, und auch den Gästen.

"Wir kochen gut", ich kann's nur empfehlen,
vom "Verlag der Frau" in Leipzig aus Sachsen
Die Auflage kann man schon kaum noch zählen
- soviele Leute sind damit aufgewachsen!

Ja, "Wir kochen gut" - ich krieg keine Prozente!-
ist kochliterarischer Hochgenuss,
Die zuerst daraus kochten, sind jetzt schon in Rente.
Und damit beend' ich die Huldigung. Schluss.

Donnerstag, 25. März 2010

Unsure insurance ensurance

This article is purposefully written in English and that might be one of the reasons it is not going to be very long...

Just two days ago I read that Barack Obama (or rather, he, his advisors and Democrat friends) passed a health care reform, which supposedly makes it easier for many US citizens to get a health insurance. Having been over there and having seen a lot of funny crooked-teeth faces I only agree with that reform. Although I know, crooked teeth aren't life-threatening;) Of course, "health care for everybody" is not cheap, but the following chart from the English Wikipedia clearly shows that not ensuring insurance doesn't make it cheaper:

(the bar on top, that's the US)

Now I'm not going to write about the Pros and Cons of the American health system, as I already find the German one difficult enough. There are LOTS of things that I am pretty annoyed of:
  • having to pay 10€ every quarter year when going to the doctor (which I as a female have to at least twice a year)
  • even worse: having to pay 10€ when going to an emergency doctor (last year I paid 30€ in three days - Sat, Sun, Mon - because the first doc wasn't able to diagnose me right)
  • insurance fees that are officially based on income, except if you're a student aged 25+, a freelancer with low income,... then you pay more!
  • some (financial) bonus programs that are supposed to keep me healthy but don't accept regular biking as physical activity
  • and so on...
As I understand it, health care must be financed solidarily, e.g. the one who earns more pays more... but the letter I received three weeks ago from my insurance company "IKK Gesundheit" didn't quite agree with that. I was asked to pay an extra fee of 8€ each month - just like every other policy holder at the IKK. Given that I am a student whose regular monthly contribution is 53,40€, that's a rise of more than 10%. Plus the 10€ every half year. Plus the co-payment for medication. Plus. Plus. Plus.

On the other hand, as mentioned earlier, my insurance company sticks with the bonus program, paying for yoga classes, Qi Gong and all that kinky stuff I don't have the time for. But then - do I need that? Wouldn't it be better to cover the basic treatments rather than making me pay other people's hobbies? I know, I know - with the tiny share I pay, nobody goes to any Yoga class, but anyway... I wouldn't want to pay it even if I was a lot richer. I just don't see the sense of everything being institutionalized, especially motion. In the end, we'll all drive cars to the gym to "get our cash back" from the health care and never see a bike in "real life". That sounds familiar to some, doesn't it?

Anyhow, I transfered to another company that doesn't raise extra fees and promised not to do so within the next 8 months. What comes then? Nothing's ensured...

Donnerstag, 11. März 2010

Konservierungskälte

Ich habe mir einen Schnupfen eingefangen und eine Theorie: es liegt NICHT am Wetter, sondern den eisigen Temperaturen der Bereichsbibliothek "Drepunct", die ich am Montag und Dienstag in meiner Intensivlernmotivationsphase aufsuchte. Teilweise war es sooo kalt, dass ich, um mir die Hände zu wärmen, in die nebenangelegene Cafeteria ging und dort einen Kaffee trank.

Warum hält man die Temperaturen in einer Bibliothek bei gefühlten 0°C? Um die Bücher länger haltbar zu machen oder Lernleichen zu konservieren? Ich versteh's nicht, zumal ja eine Unibibliothek der Ort der Fleischbeschau liebeslustiger Studenten sein soll - und das geht in Fleecepullis gar nicht gut, weswegen mir die Minirockmädels ob der Kälte leid taten. Ich für meinen Teil hatte nach zwei Tagen Kühlschrank genug.

Und so verbrachten mein Hefter und ich heute wohlig warme Stunden in Bett und Badewanne meines Freundes, wofür ich herzlich danke!

Donnerstag, 4. März 2010

Verfrühte Frühlingsgefühle

Die Lernzeit ist eingezogen - und mit Ihr die Hoffnung, möglichst viele schöne Stunden mit dem Hefter im Freien, vorzugsweise an der Elbe, zu verbringen. So freute ich mich natürlich besonders, als letzten Donnerstag die letzten Eisberge schmolzen und man mit nur einem Jäckchen bekleidet durch Dresden radeln konnte. Vorsorglich räumte ich meinen Wintermantel unters Bett und holte die Sommerschuhe aus dem Kabuff.

Und nun? Schnee! Dicke, fette, weiße Wasserkugeln fallen zu Boden, dabei schreien die Vögel um uns schon die ganze Zeit "Krähääähh, guckglucks, wir sind wieder daaaa"... Was soll ich davon halten, lieber Wettergott? Willst Du mir micht nochmal in der dunklen Kutte dem Frost trotzen sehen? Das kriegst Du nicht, die paar Tage halt ich noch aus. Ich freu mich auf den Frühling!

Dienstag, 16. Februar 2010

Lernen und Comics lesen

Während der Vorbereitung auf die nächste Prüfung stellt sich mir immer die Frage nach Beispielen, da unsere Vorlesungen doch eher abstrakt gehalten werden. Und so sind Wikipedia und Google in der Lernzeit mein ständiger Begleiter. Bei der letzten Suchanfrage - vermutlich mit dem Wortlaut "Topologie, Beispiele" - wurde ich hierhin geleitet. Comics mit Mathe-Inhalt, wie cool.

Die Hauptseite, www.savoir-sans-frontieres.com, entpuppt sich als (Wissenschafts-)Comicdatenbank in Sprachen vieler Herren Länder... ich bin begeistert!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Bilder einer Ausbildung...









Es war einmal ein Mädchen, das entschied sich nach Ausflügen in fremde Wissens- und Staatsgebiete für ein Studium der Mathematik im wunderschönen Dresden.

Dort ging sie tagein, tagaus mit Stift und Zettel bewaffnet in die Uni, um den Helden der Wissenschaft (den Professoren!) deren wohlgehütete Weisheit abzutrutzen. Nichts konnte sie davon abhalten, höchstens Urlaubssemester, Semesterferien, Wochenenden , Schwedischkurse, amouröse Interludien, Zahnarztbesuche, Mensaverabredungen, Fehlfunktionen des Handyweckers und kurzweilige Unlustepisoden. Fleißig, zielstrebig, ja voller Motivation packte sie Epsilons und Mühs am Kragen, integrierte E- und noch viel schlimmere Funktionen, malte bunte Bilder - sogenannte Graphen - und ließ sich auch nicht von ökonomischen Effektivitäts-Effizienz-Diskussionen vom Weg abbringen.

[hier folgt ein Absatz der Selbstbeweihräucherung]

Und wenn sie ihr Studium nicht irgendwann beenden wollen würde, so täte sie das noch heute... aber da ihr Studium in absehbarer Zeit enden wird, war sie am vergangenen Freitag das letzte Mal in einer leistungsrelevanten Mathematikvorlesung. Darauf stoßen wir an:



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Danke für den Artikel....
Danke für den Artikel. Er trifft m.E. so manchen Nagel...
Waldwuffel (Gast) - 4. Mär, 22:04

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Zuletzt aktualisiert: 29. Mär, 15:03

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