Lesen, Sehen und Hören

Dienstag, 23. Februar 2016

Neulich im Buchladen

Ich bin ja nicht so das Shopping-Girl, aber wenn es eine Ladenart gibt, die mich immer wieder schwach werden lässt, dann sind es wohl Buchläden. Allen voran die kleinen, privat geführten, wo die Verkäufer auch tatsächlich noch Bücher und nicht nur Buchempfehlungen lesen. Und so bin ich gestern, dem aufkommenden Regen ausweichend, auf dem Dresdner Bischofsweg in ein "Modernes Antiquariat" spaziert und fand mich in einem Sammelsurium meiner bisher gelebten und geliebten Lektüre wieder... wirklich, da waren eine Menge Titel, die ich schon gelesen und meistens auch für gut befunden hatte!

Aus diesem Grund verweilte ich etwas länger und versuchte, die Anordnung der Bücher zu verstehen, um dann gezielt nach einzelnen zu suchen. Ich bin nämlich gerade dabei, mein Leseregal zu Hause mit meinen Lieblingen zu vervollständigen, damit ich sie bei Gelegenheit zitieren oder Freunden ausleihen kann. Meine bisherige Bücherstrategie - kaufen, lesen, verschenken - hat bei diesen Werken nämlich immer zum Nichtvorhandensein bei akutem Bedarf geführt.

Als ich das Buch also nicht gefunden habe, fragte ich beim Ladeninhaber nach Kästners "Notabene '45" und fand mich, schwups, in einer Unterhaltung über den Autor wieder. Und wie wir so zwei, drei Sätze austauschten, meinte der mit dem Buchhändler befreundete Gast ganz trocken: "Der Kästner ist in meinen Schlafzimmer geboren worden." - Ich: "Königsbrücker Str. 66?" - Er, überrascht: "Ja, vierter Stock."...

Ich gebe zu, diesen Mann hätte ich gern aus Kästner-Groupie-Gründen mal in seinem Schlafzimmer besucht!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Dem Kästner sein Optimierungsalgorithmus

"Indes sie forschten, röntgten, filmten, funkten, entstand von selbst die köstlichste Erfindung: der Umweg als die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten." - Erich Kästner

Ich glaub, da geh ich mit ;)

Samstag, 1. Juni 2013

Wagner hören und sterben...?

Hier in Dresden (und in vielen anderen Städten von Bayreuth bis Zürich) seht derzeit Wagner hoch im Kurs. Wir feiern seinen 200. Geburtstag mit Pauken und Trompeten...
Wer so wie ich bis letztes Jahr noch nie in einem Wagner-Konzert war, dem kann ich wärmstens folgendes empfehlen:

6. Sinfonisches Bläserkonzert - Richard Wagner

Alle Stücke sind handverlesen und von mir selbst an der zweiten Klarinette getestet. Umtausch aufgrund der Vergänglichkeit des Produkts leider ausgeschlossen. Ich freue mich über Eure Rückmeldungen nachher ;)

Montag, 3. Dezember 2012

Weihnachtszeit - Kurzfilmzeit

Heute nur ein kurzer Link zum diesjährigen Adventskalender!

Donnerstag, 3. Februar 2011

Wo die schönen Mädchen wachsen: Rainald Grebe besingt Sachsen

Nach Thüringen und Brandenburg sind wir also dran: auf Youtube gibt's ein Loblied auf mein Heimatland . Und in Minute 1:30 wird sogar Bautzen besungen ;)

Ob jetzt wohl mehr Touristen nach Dresden kommen?

Dienstag, 16. Februar 2010

Lernen und Comics lesen

Während der Vorbereitung auf die nächste Prüfung stellt sich mir immer die Frage nach Beispielen, da unsere Vorlesungen doch eher abstrakt gehalten werden. Und so sind Wikipedia und Google in der Lernzeit mein ständiger Begleiter. Bei der letzten Suchanfrage - vermutlich mit dem Wortlaut "Topologie, Beispiele" - wurde ich hierhin geleitet. Comics mit Mathe-Inhalt, wie cool.

Die Hauptseite, www.savoir-sans-frontieres.com, entpuppt sich als (Wissenschafts-)Comicdatenbank in Sprachen vieler Herren Länder... ich bin begeistert!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Buh!

This is a teaser,
ein ganz fieser,
ein ganz kleiner,
aber feiner...


... erster Eintrag der dritten Periode meines Blogschreibens.

Fangen wir an mit einem Link auf das Buch, das ich gerade lese: "Rumo und die Wunder im Dunkeln". Ein Tipp für eingefleischte Fantasy-Fans, die im Herrn der Ringe den deutschen Humor und Anspielungen auf reale Welten vermisst haben und Liebhaber Käpt'n Blaubäriger Hirngespinste. Es geht um einen Hund Wolpertinger und sein Weg zum Glück. Eine nette Lektüre.

Freitag, 19. Juni 2009

Mein neues (altes) Lieblingsbuch.

Ich hab's zwar nun schon dreimal gelesen, aber erst jetzt fühl ich mich dem Werk gewachsen:



Ähnlich wie bei "Als ich ein kleiner Junge war" kann man hier dem Protagonisten gedanklich durch Dresden folgen und das bringt einem Dresdner die Geschichte noch ein wenig näher. Aber lest selbst!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Fleischlose Propaganda

Und DAS jetzt, wo ich gar kein Vegetarier mehr bin...

Auch wenn ich Grundzüge der Aussage in diesem Video teile, selbst maximal den fleischgewordenen Gegenwert eines halben Schweins im Jahr esse und Tofu für lecker befinde - als Liebhaber von Wurstwaren würde mir ich nach Anschauen dieses Videos einfach nur an den Kopf greifen. Fleisch ist böse und Tofu gut, welche Schwarzweißteilung der Welt. Aber so ist sie nun einmal, die Front der Öko-Aktivisten.

Wo wir gerade dabei sind, habe ich schonmal meine interne Vegetarier-Kategorisierung vorgestellt? Folgende Schubladen stehen bereit:
  • Moralisten: sorgen sich um Seele und Schmerz der Tiere und können daher aus Gewissensgründen kein Fleisch essen. Bitte sagt ihnen nicht, dass in Bäckerkuchen Schweineschmalz und in Gummibärchen Gelatine steckt, sonst fangen sie an zu hungern!
  • Gesundheitsfanatiker: haben irgendwo gelesen, dass Fleisch dick, dumm und hässlich macht. Hier finden sich die meisten Fisch-Vegetarier ein, also solche, die nix gegen Nemo auf dem Teller haben. Um ihre Argumentation zunichte zu machen, darf Dirk Bach als Vorzeigevegetarier angeführt werden.
  • Ökologen und Ökonomen: sorgen sich um das Wohl unseres Planeten, da Fleisch- im Vergleich zur Getreideproduktion ein Vielfaches an Anbaufläche und Wasser zur Erzeugung der Energiemenge braucht.
  • Geschmacksvegetarier: mögen einfach kein Fleisch, sei es des Geschmacks, der Konsistenz oder optischer Gründe wegen. Denen kommt ihr nicht bei und nervt sie einfach nur durch Wiederholung der Aussagen "Aber so ein feeeeeeines Steak?", "Das ist ganz mager" und "DAS hast Du sicher noch nicht probiert!"
Übrigens finde ich, dass man Vegetariern und Tofu-Aktivisten ihre Überzeugungen lassen sollte, egal welche Gründe sie für ihren Fleischverzicht anführen. Es tut ja nun wirklich niemandem weh, wenn ein Schnitzel weniger verzehrt wird!

Freitag, 8. Mai 2009

Ach, wie romaaaantisch!

Um die Kritik an Heinrich Heine neulich wieder gut zu machen, hier ein Gedicht, das zwar nicht zur Hochzeitszeitung passt, aber meiner Meinung nach wirklich schön ist:

"Ich hab mir lang den Kopf zerbrochen,
Mit Denken und Sinnen, Tag und Nacht,
Doch deine liebenswürdigen Augen,
Sie haben mich zum Entschluß gebracht.

Jetzt bleib ich, wo deine Augen leuchten,
In ihrer süßen, klugen Pracht -
Daß ich noch einmal würde lieben,
Ich hätt es nimmermehr gedacht."


Ob sich die Wise Guys bei "Irgendwas an ihr" dieses Gedicht zum Vorbild genommen haben?

Nachtrag: Hiermit schließe ich bis auf weiteres das Thema "Liebe, Hochzeit und Kinderkriegen" - ich geh mir ja selbst langsam auf die Nerven damit! Was soll ich auch tun, wenn meine Schwester mich in fast zwei Wochen auf Dauer mit meinem Nachnamen alleine lassen will. Das ist echt har(d)t, mann...

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