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    <title>Ab nach Dresden!</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>MuTZelchen</dc:publisher>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-07T14:37:46Z</dc:date>
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    <title>Ab nach Dresden!</title>
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    <title>Anleitung zur Auswahl eines guten Rikschafahrers</title>
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    <description>Heute war ein sehr schöner, wenn auch nicht so fahrtenreicher Rikscha-Tag. Da ich viel Zeit zum Beobachten von Touristen, Stadtführern und eben auch Fahrradtaxifahrern hatte, möchte ich die Ergebnisse gern hier niederschreiben. Und zwar für diejenigen, die schon mal über eine Rundfahrt in einer Rikscha nachgedacht haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;1. Such Dir den Fahrer selbst aus. An manchen Standorten wie an der Frauenkirche gilt das Taxi-Prinzip (wer zuerst kommt, malt zuerst), bei dem sich unter anderem diejenigen einreihen, die keine &quot;Eigenaquise&quot; betreiben wollen. Das sind zwar nur wenige schwarze unter vielen weißen Schafen, aber man weiß ja nie... also lass Dich nicht unterkriegen und unterhalte Dich zuerst kurz mit dem betreffenden Fahrer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Achte nur bedingt auf das Äußere der Fahrer - eine zierliche Frau kann manchmal interessantere Führungen machen als ein stämmiger Brummbär. Für die Arbeit als Rikschafahrer ist keine extreme Fitness vonnöten, sonst würde ich den Job auch nicht machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ist der Fahrer gebräunt? Wenn ja, dann ist er wahrscheinlich schon die ganze Saison unterwegs und Du hast bessere Chancen, einen erfahrenen Stadtführer zu erwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Frag nach Alternativen zu der &quot;klassischen Altstadttour&quot;. Ist der Fahrer ein Dresden-Kenner, so wird er Dir auch interessante Orte fernab von Frauenkirche &amp; Co. zeigen können. Die Altstadttour kannst Du trotzdem machen, dort kennt er sich dann auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sei freundlich zum Fahrer, dann ist er auch freundlich zu Dir. Es gibt zwar auch Strahlemänner- und frauen, aber einige kommen erst bei der Rundfahrt auf Touren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Falls Dir die Rundfahrt gefallen hat, merk Dir den Namen Deines Chauffeurs und empfiehl ihn weiter. So wirst Du vielleicht auch einmal einen netten Fahrer empfohlen bekommen.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-07T14:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5173325/">
    <title>Ich will auch bei Subway arbeiten!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5173325/</link>
    <description>Die Mädels, die mir heute dort Cookies verkauft haben, meinten nämlich, dass sie die brüchigen Kekse nicht von der Auslage nehmen dürfen. Dafür können sie sie aber nach Ladenschluss essen. Wenn ich mir die Bruchquote meiner Cookies (schon gekauft!) ansehe - mmhhh...</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-06T17:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5171224/">
    <title>Meine &quot;Helden&quot;</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5171224/</link>
    <description>Für Mathematik-Interessierte aus Dresden ist heute ein ganz besonderer Tag:  das &quot;Erlebnisland Mathematik&quot; öffnet seine Pforten in den &lt;a href=&quot;http://www.tsd.de/&quot;&gt;Technischen Sammlungen&lt;/a&gt;. Die feierliche Eröffnung fand heut morgen um 11:00 Uhr statt, und ich war dabei. Außer mir auch noch die Größen aus Stadt und Universität Dresden: Oberbürgermeisterin, erster Bürgermeister und die geballte Professorenschaft der Mathematik an der TU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Professoren aus Dresden waren zu Gast, und das war für mich etwas ganz Besonderes: Professor &lt;a href=&quot;http://www.beutelspacher.info/&quot;&gt;Albrecht Beutelspacher&lt;/a&gt;, Mathematiker aus Gießen und Begründer des dortigen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mathematikum.de/&quot;&gt;Mathematikums&lt;/a&gt;&quot; saß im Raum. Das ist der Nick Hornby der Linearen Algebra! Außerdem hat er neben Lehrbüchern auch noch halbmathematische Prosa, zum Beispiel &quot;Pasta allinfinito. Meine italienische Reise in die Mathematik&quot; verfasst. Ehrlich, wenn ich ein Vorbild hab, dann ihn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hab ich es nicht mehr geschafft, ihn anzusprechen, denn er war kurz nach dem Sektempfang schon nicht mehr in den Ausstellungsräumen. Wieso auch, immerhin sind die Hälfte der Exponate Nachbildungen aus &quot;seinem&quot; Museum in Gießen. Dafür habe ich aber später noch meine &lt;a href=&quot;http://www.math.tu-dresden.de/~baumann/&quot;&gt;Algebra-Professorin&lt;/a&gt; an der Bushaltestelle getroffen und im Gespräch mit ihr herausgefunden, dass sie so wie ich schon einmal in Lappland war. Sie ist übrigens nach dem Herrn Beutelspacher mein nächstes &quot;Idol&quot;...</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-05T12:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5167812/">
    <title>Lesung, Schafsköppe!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5167812/</link>
    <description>Hier mal ein Tipp für die literarisch interessierten Dresdner: übermorgen, also am 6.9.08, liest Leonie Swann im Goetheinstitut aus ihrem Roman &quot;Glennkill&quot;. Das Buch hatte ich in Schweden in unserem Alles-Schrank gefunden und gleich begeistert gelesen. Es geht um eine Herde Schafe, einen Mord und die blökende Menschenschaft. Mehr zu Buch und Lesung &lt;a href=&quot;http://mutzelchen.twoday.net/stories/4821433/main&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.belocal.de/dresden/events/leonie_swann_liest_aus_ihrem_krimi__glennkill/seite_1,8,17,135869.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-04T06:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5165793/">
    <title>Auf WG-Suche</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5165793/</link>
    <description>Langsam bekomme ich kalte Füße - es ist schon September und ich weiß immer noch nicht, welchen Stadtteil ich in einem Monat meine Heimat nennen werde. Immerhin möchte ich dort die nächsten zwei Jahre meines Dresdner Lebens verbringen und da möchte das Zimmer sorgfältig ausgewählt werden. Bei meinen Ansprüchen und finanziellen Vorstellungen gar nicht so einfach!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sah es am Anfang so gut aus: kaum war ich zurück aus Schweden, wurde mir gar eine ganze WG zur Neubelegung angeboten, kurz darauf hörte ich von der oktoberlichen Freiwerdung eines Traumzimmers in der Stadtmitte. Doch nix davon hat sich bis jetzt in einen realen Mietvertrag verwandelt und da ich nicht blauäugig durch die Gegend streife, bin ich jetzt fleißig am WG-Sichten. Bisher gefiel mir allerdings nur eins der Angebote und das wird aufgrund seiner Lage und des Preises sicherlich nicht konkurrenzlos zu haben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Suchen hat aber auch seine Vorteile - ich gerate auf Straßenzüge, die ich bei Radfahrten sonst außer acht gelassen habe und erkunde Dresden-Neuland. Die Gegend um den Wasaplatz zum Beispiel ist einfach herrlich!</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T08:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5165343/">
    <title>Schlaumeier</title>
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    <description>Heute nacht gegen 23:50 Uhr bin ich mit dem Fahrrad vom Großen Garten in Richtung Pirnaischer Platz gefahren und sah plötzlich eine katzengroße, aber nicht katzenähnliche Gestalt über die Straße huschen. Bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als Fuchs, der mich sich auf 10 Meter annähern ließ. Irgendwie hab ich es dann doch nicht geschafft, ihn scharf aufs Digitalkamerabild zu bekommen, sodass hier leider kein Beweisfoto abgelichtet werden kann. Wo doch der Fuchs als schlaues Tier gilt - was zum Teufel macht er im Stadtzentrum?</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T01:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5158379/">
    <title>Kak Shopping?</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5158379/</link>
    <description>Was macht man in einer 802-jährigen Stadt, die reich an Kunst-, Kultur- und Architekturgütern ist, bei strahlendem Sonnenschein? Einkaufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe heute dreimal Leute in die Nähe von Einkaufszentren gefahren und mindestens doppelt so oft Fragen nach der nächsten Bank, Shoppingmöglichkeit und Metzgern (!) beantwortet. Nebenbei gab&apos;s auch noch eine Stadtrundfahrt für einen alleinstehenden Kanadier sowie eine Taxifahrt zur nächsten Bushaltestelle für eine ältere Dame, die nicht mehr so schnell zu Fuß war. Und bin mit meinem sehr spärlichen Spanischkenntnissen bei den wild wedelnden Venezualern nicht weitergekommen :(&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Touri-Dresden macht derzeit einen sehr internationalen Eindruck. Und das scheint besonders durch betuchte Russen auch den Shoppingmeilen gutzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nachtrag: Nicht nur Russen, sondern auch Australier gehen gern einkaufen. Nur wussten meine Fahrgäste die nicht, dass in Deutschland die Geschäfte sonntags schließen. Sie waren ganz schön enttäuscht, denn sie hatten sich am Samstag einige Kleider zurücklegen lassen...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-30T15:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5155879/">
    <title>Back in the Rikscha business</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5155879/</link>
    <description>Die Zeit des Heimaturlaubes hat ein Ende, jetzt wird wieder gearbeitet! Gestern war ich wieder zurück in den Altstadtstraßen Dresdens, unter mir der Sattel einer Rikscha, um mich herum Touristen und andere Fahrradtaxisten. Es war auch wieder einer dieser &quot;guten&quot; Tage - lange Stadtrundfahrten, auf denen man viel erfahren, erzählen und wenig strampeln musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieder einmal ein amerikanisches Pärchen, die beeindruckt von Stadt und Menschen mehrere Stunden in meiner Rikscha verbracht haben und dabei quasi ALLEs über Deutschland erfahren wollten. &lt;i&gt; &quot;How do you elect the German chancellor?&quot; - &quot;What did your parents think about the German reunion?&quot; - &quot;Do you think Germans are hostile against Americans?&quot;&lt;/i&gt;... recht politische Fragen, wenn man es so betrachtet. Mich hat dann irgendwann schon interessiert, welche Partei sie wählen: Republican. Schade eigentlich ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant war, wie die Leute einen anstarren, wenn man mit den Gästen Englisch spricht. &quot;They&apos;re impressed by a woman pedaling!&quot; war der Kommentar meines Fahrgastes. Und weil ich mich so wacker auf Ausländisch geschlagen habe, gab es am Ende auch Trinkgeld - &lt;i&gt;20 Dollar&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-29T08:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5150971/">
    <title>Nüchtern betrachtet</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5150971/</link>
    <description>Beim Frühstück in Bad Liebenwerda las ich in der &quot;Lausitzer Rundschau&quot;, dass der neue Aufsichtsratschef von Jägermeister Martin &lt;i&gt;Nüchtern&lt;/i&gt; heißt. Wenn der Name Programm ist, dann braucht sich das Unternehmen wenigstens keine Gedanken über Getränke-Privatentnahmen machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr &lt;i&gt;Bierich&lt;/i&gt; als Braumeister in Bautzen hätte sich auch ganz gut gemacht - stattdessen wird er jetzt &lt;a href=&quot;http://stahlhaertefaelle.twoday.net/&quot;&gt;Metallbauer und Hobby-Außenpolitiker&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-27T09:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5149470/">
    <title>Ergebnis von 5 Tagen Fahrradfahren</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5149470/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;ca. 380 km zurückgelegt&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;etwa 120 &#8364; für Übernachtungen, Essen, Karten und Heimatstadt-Shopping ausgegeben&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;6 Kugeln Eis an 5 Orten gegessen (Walnuss und Amarena-Kirsch in Bad Liebenwerda, Quark-Himbeer in Cottbus, Schoko am Spremberger Stausee, Vanille in der elterlichen Küche, Marzipan in Bautzen) &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;mindestens 4 Fliegen geschluckt&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;genau viermal überholt worden - dreimal von Rennradfahrern und einmal von einem Liegeradler&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;zwei dreiviertel-gebräunte Beine (ab Radlerhose abwärts)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;der feste Vorsatz, sich demnächst einen Fahrradhelm zu kaufen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;i&gt;Mittagspause kurz nach Boxberg:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3171/2802823460_5c5299f1c9.jpg?v=0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T14:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5144127/">
    <title>Urlaubsimpressionen</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5144127/</link>
    <description>Leute, war das schön!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte, bevor ich mich wieder ins Geldverdienen stürze, noch einmal raus aus Dresden. Fahrradurlaub sollte es werden, einmal die Elbe lang und dabei die Seele baumeln lassen. Zwischenzeitlich wurde aus Elbradwanderung ein Hüttenurlaub mit Freunden, die dann aber doch nicht so richtig konnten, und letztendlich hab ich mich für eine Kombination aus Radfahren und Seengebiet entschieden - ich bin von Dresden über Liebenwerda und Burg/Spreewald nach Hause in die Oberlausitz gefahren. Vier Tage je ca. 3,5 Stunden Fahrrad fahren, die verbleibende Tageszeit mit Sauna, Theater, See und Sonne füllen, so sahen mein Kurzurlaub in Sachsen und Südbrandenburg aus. Hier ein paar Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Elbe-Elster-Kreis:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Auf radweit.de war Bad Liebenwerda eine Station auf dem Weg von Dresden nach Berlin und da mir die Distanz von 70 km gut gefiel, hatte ich mir diesen Kurort als erste Übernachtung meines Urlaubs ausgesucht. Für 24 Euro gab&apos;s ein Zimmer mit Fernsehen, eigenem Bad und am nächsten Morgen ein herrliches Frühstück, von dem ich in Form von geschmierten Brötchen noch unterwegs gezehrt habe. Die Stadt mit ihren 6000 Einwohnern hat zwar außer Kureinrichtungen und Spaßbad nicht viel zu bieten, dafür waren die touristischen Informationen ausführlich wie nie. Ich bin mit Fahrradkarten überhäuft wurden, die mir die Tour durch die brandenburgische Provinz ziemlich erleichtert haben. Der Elbe-Elster-Kreis zählt die wenigsten touristischen Übernachtungen im Bundesland, das merkt man dann auch auf der Straße, wo das Leben teilweise echt in den achtziger Jahren stehengeblieben schien. Alte Traktoren und Trabis, die über die Landstraßen streifen, Frauen in Kittelschürzen und wunderbarer Kuhdorf-Geruch. Wenn ich wüsste, dass alle Kühe so gut leben wie in der &quot;Milchviehanlage Breitenau&quot;, in der ich versehentlich mit dem Fahrrad landete, dann wär mein Gewissen beim Milchkauf rein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Spreewald:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Nach dem Ausflug in die DDR kam ich über den Fürst-Pückler-Radweg in den Spreewald, brandenburgisches Ausflugsziel Nummer eins. Plötzlich wimmelte es nur so von Leuten, in der Touristeninformation gab&apos;s noch nicht mal einen Stadtplan kostenlos und die günstigste Übernachtung kostete 30 Euro pro Person. Dafür hatten wir - ich hatte mich in Burg mit einem Bekannten getroffen - ein Zimmer mit Veranda und dachten, damit doch einen guten Fang gemacht zu haben. Wer konnte ahnen, dass es am nächsten Tag eine ganze Ferienwohnung für 40 Euro bekommen würden? Dachbalkon inklusive!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Lausitz:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Cottbus, Talsperre Spremberg, Teichlandschaft und Stausee Bautzen - vergessene Landschaften, könnte ich es nennen. Das letzte Mal bin ich hier im Jahr 2000 vorbeigeradelt und war mir gar nicht mehr bewusst, wie schön es eigentlich ist. Am Sandstrand liegen und den Familien beim Planschen zuschauen, dazu braucht man gar nicht an die Ostsee fahren! Und dann die Kiefernwälder - da werden Erinnerungen an Ferienlagerzeiten wach. Nur der Gegenwind zwischen Halbendorf und Großdubrau, den hätt ich mir gern erspart...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erwähnen sei folgendes Gespräch, was ich nach dem Postkartenkauf in Burg/Spreewald belauschen konnte: &lt;i&gt;Er und Sie kommen aus dem Bücherladen, er hat zwei Bücher in der Hand. Sie - &lt;/i&gt; &lt;b&gt;&quot;Was hast Du denn da für nen Quatsch gekauft?&quot;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Das macht mich natürlich neugierig, welches Buch würde ich denn als Quatsch bezeichnen? Diät- und Lebensratgeber vielleicht? Seine Antwort ist jedenfalls seeehr aufschlussreich:&lt;/i&gt;&lt;b&gt; &quot;Na Bücher!&quot;&lt;/b&gt; &lt;i&gt; Jetzt sagt sie ihm gleich, dass sie dass selbst sehen kann, denke ich. Aber es kommt besser:&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&quot;Na so&apos;n Quatsch.&quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; Ob sie manchmal liest?&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T10:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5130569/">
    <title>Umbenannt</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5130569/</link>
    <description>Da ich soeben mein Blog wieder umbenannt habe, möchte ich einmal auf zwei interessante Umbenennungen in der Dresdner Unternehmenslandschaft hinweisen: Die ehemals städtische WOBA heißt jetzt &lt;b&gt;&lt;i&gt;Gagfah&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; - das erinnert im Sächsischen sehr stark an menschliche Ausscheidungen - und das frühere Mercure Hotel nennt sich jetzt passend dazu &lt;b&gt;&lt;i&gt;Pullman&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Öffentliche Toiletten gibt es in der Stadt trotzdem kaum.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-18T14:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/5127407/">
    <title>Armes Stadtfest</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/5127407/</link>
    <description>Seit Tagen habe ich mich auf das Wochenende gefreut: Bühnen mit Musik- und Tanzvorstellungen, Stände mit allerlei kulinarischen Verführungen, Hüpfburgen, Kletterwände, Personen in historischen Gewändern - kurz, auf das Stadtfest Dresden. Nicht zuletzt blickte ich besonders dem heutigen Tag freudig entgegen, denn abends sollte am Elbufer der DDR-Klassiker &quot;Heißer Sommer&quot; laufen. Eintritt frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Wettergott lachte uns alle mal wieder aus. Trockenen Fußes schaffte ich es früh mit meiner Freundin zum Albertplatz, von wo wir uns vorbei an diversen Stände und Ständchen zum Goldenen Reiter vorarbeiteten. Schon dort fing es an zu nieseln und als wir nach 10 Minuten unser Mittagsziel erreicht hatten, hätte man eigentlich schon einen Schirm aufspannen sollen. Armes Stadtfest, dachte ich mir, Du erreichst wohl dieses Jahr nicht Deinen Besucherrekord!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Spaß an der Stadtkultur haben wir uns trotzdem nicht nehmen lassen: das Rathaus öffnete seine Pforten für Bürger und Vereine. Zuerst betrachteten wir skeptischen Auges das Stadtmodell im Ausstellungsbereich der ersten Etage, dann ließen wir uns &quot;Tafel&quot;-Kuchen schmecken und schließlich gab&apos;s sogar noch eine Lesung des Dresdner Schriftsteller Gerd Künzel. Trotz Regen also doch ein ganz erfolgreicher Nachmittag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, der Regen ist fürs Erste vorbei, doch die Wolkendecke macht mir immer noch Angst - mal sehen, ob ich das Kino heut abend trocken überstehe...</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-16T16:37:00Z</dc:date>
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    <title>Zitat</title>
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    <description>&lt;i&gt;&quot;Und sie las und las und las, aber sie stopfte sich mit Buchstaben voll wie ein unglückliches Kind mit Schokolade.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: &quot;Tintentod&quot;. Damit stopf ich mich grad voll.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-14T14:00:00Z</dc:date>
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    <title>Letzte Nacht im Rotlichtmilieu...</title>
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    <description>Um mal etwas für die sächsische Bildung zu tun, erkläre ich heute den Begriff &quot;Boofe&quot;. Aus dem einfachen Grund, dass ich gestern mein erstes Mal hatte - Übernachten unterm Fels versteht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &quot;Boofe&quot;, abgeleitetes Substantiv von &quot;boofen&quot;, ist in der Sächsischen Schweiz die Bezeichnung für ein Biwak ohne Zelt unter Felsvorsprüngen. Da vom Sandstein durch Erosion immer noch ein wenig Sand in diesen Lagerplätzen liegt, ist das ganze auch recht bequem. Und vor allem schön, wenn man wie wir gestern gutes Wetter, eine schönen Ausblick auf Klettergipfel hat und selbst noch einen leichten erklimmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zurück zur Herleitung. &quot;Boofen&quot; kommt vom sächsischen &quot;pofen&quot;, was tief und fest schlafen bedeutet. Laut &quot;Kleinem sächsischen Wörterbuch&quot; wiederum ist letzteres Wort aus dem Rotwelschen entlehnt, wo es nun &quot;puffen&quot; heißt. Soll das heißen, so ganz ohne wortverzerrende Umleitungen, dass ich heut nacht in einem &quot;Puff&quot; geschlafen habe?!?</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-11T10:00:00Z</dc:date>
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