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    <title>Frisch verMuTZt : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>MuTZelchen</dc:publisher>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:date>2019-03-29T14:03:35Z</dc:date>
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    <title>Frisch verMuTZt</title>
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    <title>Ge*ä*ndert.</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022664314/</link>
    <description>Lang, lang, ja wirklich laaaaaaaang ist es her, seit ich in diesem Blog das letzte Mal etwas geschrieben habe. In der Zwischenzeit habe ich fleißig studiert, hospitiert, praktiziert, dabei auch mal doziert, natürlich einiges ausprobiert, herumphilosophiert, und schließlich hat man mich das erste Mal in meinem Leben staatsexaminiert. Das habe ich nicht unterminiert, höhö...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich mir als zweites Lehramtsfach ganz bewusst eine Sprache rausgesucht, und war anfangs felsenfest davon überzeugt, dass mich die Linguistik in ihren Bann ziehen würde. Das erste Jahr war ich in diesem Bereich auch wirklich fleißig unterwegs, bin dann aber müde geworden und habe entgegen meiner Überzeugung festgestellt, dass ich mich wohl doch eher den Kultur- und Literaturwissenschaften vertiefen möchte. Natürlich nur soweit, wie es das Lehramtsstudium vorsieht - aber selbst das entspricht mehr als dem üblichen fachlichen Fremdsprachen-Bachelor. Interessanterweise stieß ich nun ausgerechnet im literarischen, später auch im bildungswissenschaftlichen Bereich auf ein Thema, was ich früher wohl eher der Linguistik zugeordnet hätte: &quot;Geschlechtergerechte Sprache&quot;, oder auch: Gendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss zugeben, dass ich - wie sehr viele Nicht-Geisteswissenschaftler, inbgeriffen natürlich auch Nicht-Akademiker - dem Gendern grundsätzlich erst einmal skeptisch gegenüberstand. Dabei erinnere ich mich zum Beispiel an ein nettes Gespräch im Eine-Welt-Laden, an dessen Ende mich die Mitarbeiterin fragte, welchen Beruf ich habe, und mich nach meiner Antwort darauf hinwies, doch besser &quot;MathematikerIN&quot; zu sagen. Bis dato hatte sich noch nie jemand daran gestört, ob ich mich im Rahmen meiner Berufsbezeichnung auch gleich geschlechtlich oute. Damals empfand ich das als Besserwisserei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kenne ich viel mehr, wenn nicht fast alle Argumente der Gender-Befürworter und zu meiner Skepsis ist Verständnis gekommen. Verständnis dafür, dass sich einige Frauen nicht &quot;mitgemeint&quot; fühlen. Dafür, dass sie sich ggf. dadurch benachteiligt fühlen. Dafür, dass man tatsächlich eher an männliche Beispiele denkt, wenn ein Wort mit dem grammatisch männlichen Artikel daherkommt (Deutsche denken sich bei der Sonne eher eine Frau, Franzosen bei &quot;le soleil&quot; einen Mann). Dafür, dass die Erreichbarkeit von Berufen durch die Hervorhebung der weiblichen Form für Kinder deutlicher wird als ohne (so herausgefunden in einer der Studien, die ich dazu gelesen habe). Dafür, dass es Menschen gibt, die mit Gendersternchen* noch weitere Geschlechter &quot;sichtbar&quot; machen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: Verständnis für die Wahrnehmung anderer und die daraus sinnvolle Konsequenz, wie diese Menschen ihre Sprache handhaben wollen. Dafür, dass sie aktiv an der Veränderung von Sprache mitwirken wollen. Und genau an dieser Stelle fügt sich von meiner Seite auch weiterhin Skepsis und Unverständnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skepsis, ob Geschlecht in unserer heutigen Gesellschaft durch sprachliche Kennzeichnung nicht mehr Gewicht bekommt als es haben sollte. Skepsis, ob man es nicht auch übertreiben kann und Bedeutung durch Partizipienbildung  (&quot;Studierende&quot; statt &quot;Studentin/Student&quot;, noch besser: Bankraubender statt Bankräuberin/-räuber) eben nicht eins zu eins beibehalten kann. Skepsis, ob die vermeintliche Lösung der Doppelnennung &quot;Kundinnen und Kunden&quot; nicht die nächste Genderdebatte (wer wird zuerst genannt?) entflammen könnte. Skepsis, ob nicht-geschlechtliche Bevölkerungsgruppen auch plötzlich &quot;sichtbar gemacht werden wollen&quot;, weil sie sich nicht mitgenannt fühlen. Überspitzt formuliert hieße das in letzter Konsequenz: &quot;Sehr geehrte Damen und Herren aller Hautfarben und Bundesländer sowie aus dem Ausland, liebe Rollstuhlfahrer*innen und Blinde...&quot; Skepsis, ob durchgängig gegenderte Texte vereinbar sind mit dem Anliegen einfacher Sprache, die Texte für Leseschwache und Deutschlernende leichter zugänglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unverständnis entwickle ich denjenigen gegenüber, die Menschen anderer Meinung - ob Genderbefürworter oder -gegner -  als dumm, arrogant, selbstverliebt, uninformiert usw. darstellen. Unverständnis gegen Argumente, die mit einer Diffamierung einer Bevölkerungsgruppe (&quot;alte weiße Männer&quot;) beginnen. Unverständnis, wenn man das Recht, was man für sich selbst einfordert (z.B. auf Ansprache als &quot;X&quot;, &quot;in&quot;,...) anderen vorenthält (... siehe mein Gespräch oben, ich habe mich damals gern als &quot;MathematikER&quot; bezeichnet). Unverständnis, warum man nach Meinungsumfragen, Rechtssprechungen und weiteren Abbildern der AKTUELLEN öffentlichen Meinung, die eher skeptisch gegenüber geschlechtergeschlechter Sprache scheint, trotzdem auf Teufel komm raus Sprache &quot;von oben&quot;, das heißt per Gesetz und Verfügung, ändern will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all den Seminaren, Artikeln, Unterhaltungen und einigen Stunden eigenen Nachdenkens habe ich für mich beschlossen, dass ich im persönlichen Umgang mit Freunden, die gendersprachsensibel sind, ebenfalls Sensibilität zeige und dort eher geschlechtsneutrale Formulierungen wähle, vor allem wenn es sie betrifft. Ich habe entschieden, dass ich im Unterricht eher &quot;alle&quot; statt &quot;jede/r&quot; sagen möchte und, wo es geht, bei Rechenbeispielen auch mal Männer und Frauen in nicht-stereotypen Tätigkeiten einsetzen werde (z.B. &quot;Papa kauft ein&quot;, &quot;Die Bauingenieurin XXX will berechnen...&quot;), und bei der Thematisierung von Berufen ebenso die Erreichbarkeit für alle deutlich machen will. Lieber wäre mir ehrlich gesagt, auf die Geschlechtsangabe in Aufgaben komplett verzichten zu können. Vielleicht werde ich sogar ab und zu ein Gendersternchen verwenden, Doppelnennungen nutzen. Aber ich werde sicher nicht alle verfügbaren Aufgaben ohne gegenderte Sprache aussortieren - dann lieber mal ein Bildchen von Ärzten (rein männlich) durch ein Ärztebild mehrerer Geschlechter ersetzen. Denn nicht nur Sprache prägt Denken, sondern auch Realität prägt Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde Sprache nach wie vor faszinierend, unter anderem weil sie sich dauernd verändert, und das nicht nur im Hinblick aufs Geschlecht. Allerdings bin ich sehr skeptisch gegenüber Sprachwandel &quot;von oben&quot; - ich erinnere dabei daran, wie der Begriff &quot;Mädel&quot; gesellschaftsfähig gemacht wurde! Wenn Gendern tatsächlich eine praktikable Lösung für Sichtbarkeitsdebatten ist, braucht es keine Sprachgesetze, dann setzt sich die Praxis von selbst durch gute Beispiele und ihre Nachahmung. Insofern, liebe Genderer und Gendererinnen: schreibt, bloggt, redet weiterhin geschlechtergerecht! Fühlt Euch nicht angegriffen von unsachlichen Debatten - reagiert aber auch nicht mit unsachlichen Argumenten, sondern lasst anderen ihre Wahrnehmung (wie zum Beispiel: &quot;ich fühle mich durchaus mitgemeint&quot;).  Lasst andere schreiben, wie sie wollen und zeigt ihnen lieber anhand eigener Texte, wie praktikabel gegenderte Zeilen doch sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer weiß, vielleicht hat sich in ein paar Jahren die gesellschaftliche Spannung dieses Themas ge*ä*ndert ;)</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Kurioses &amp; Erkenntnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2019-03-29T12:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022596124/#1022611910">
    <title>RECODE - Selten ein gutes Zeichen, wenn man von Software träumt. Good luck with recoding...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022596124/#1022611910</link>
    <description>RECODE - Selten ein gutes Zeichen, wenn man von Software träumt. Good luck with recoding your live.</description>
    <dc:creator>waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2017-03-23T19:49:10Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022596124/">
    <title>RECODE.</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022596124/</link>
    <description>Vor ein paar Monaten wachte ich nachts um drei auf und hatte das letzte Bild, oder besser das letzte Wort aus meinem Traum immer noch vor Augen: &quot;RECODE.&quot; stand da in bester Schreibmaschinenschrift - und ich wusste auch sehr gut, wo dieses Bild herkam. Die letzten Tage vor dieser Nacht hatte ich mich auf Arbeit mit dem Statistikprogramm SPSS beschäftigt und diesen Befehl, der Variablen umbenennen soll, immer wieder ausgeführt. Ich hatte die Aufgabe, Daten zu sortieren, anzuordnen, fehlerhafte Werte ausfindig zu machen, um Hinweise geben zu können, ob und wie diese berichtigt werden können... eine klassische Aufgabe für Datenjongleure, als der man als Mathematiker gern eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz aber zu anderen Begriffen und Befehlen, die mir im letzten Jahr am Computer begegneten, brannte sich &quot;RECODE.&quot; in jener Nacht bedeutungsvoll in meinem Hirn ein. Ich erinnerte mich daran, wie ich früher immer vom Minesweeper-Spielen geträumt und in der Konsequenz daraus die Windows-Spiele von meinem Rechner gelöscht hatte. Daran, wie ich im Studium jede zu programmierintensive Vorlesung gemieden hatte, weil mich die Arbeit vor der Konsole tatsächlich eher frustiert als erfreut hatte. Und nun saß ich Tag für Tag vor der Kiste und träumte von SPSS-Befehlen. RECODE. Aus alt mach neu. &quot;Du musst einfach nur zufrieden damit sein, sei geduldiger, MuTZelchen!&quot; Leicht gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War keine gute Nacht, die da. Und die Nächte danach auch nicht unbedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECODE. Im Gegenzug zu Variablen lassen sich Lebenswege nicht einfach von heut auf morgen umschreiben. Gerade für große Veränderungen braucht man meistens ziemlich viel Zeit. Und Geduld und Gelassenheit - meine &quot;Spezialitäten&quot; ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECODE. Im Leben verlieren manche Variablen auch einfach einen Namen, ohne einen neuen zu bekommen. &quot;Lieblingsessen&quot; zum Beispiel früher der Kaiserschmarren und ist jetzt eine Wolke von Leckereien, aus der sich nichts als neuer Favorit herauskristallisiert. &quot;Lieblingsmensch&quot; ist auch grad frei...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECODE. Gib dem Leben eine neue Bedeutung. Ich versuch&apos;s also nochmal: zurück an der Uni, Lehramtsstudium trotz Angst vorm Scheitern wieder aufgenommen und nun den Kopf füllen mit Sprache, Literatur, Kommunikation, Didaktik und sogar neuen Aspekten der Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECODE. Benenne das Gefühl &quot;Angst&quot; um in &quot;Anspannung&quot;. Reagiere darauf nicht mit einem weiteren RECODE. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzum: ich hab in den letzten Monaten ziemlich viele RECODE.s erlebt - teils selbst initiiert teils fremdprogrammiert - und versuche jetzt erstmal, die neuen Variablen zu ordnen und klarzukommen. Vielleicht gehört auch der Blog wieder dazu.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2016-11-16T15:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550775">
    <title>Der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich weiß nicht, ob in jedem ein Rassist steckt....</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550775</link>
    <description>Der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich weiß nicht, ob in jedem ein Rassist steckt. Das ist ein starkes Wort, aber ich denke dass viele eine Angst vor Fremdheit haben. Aus der Angst kann Rassismus entstehen, muss aber nicht. &lt;br /&gt;
Hab auch einen Artikel zu diesem Thema verfasst, was du unter &lt;a href=&quot;http://deprifrei.twoday.net/stories/1022550750/&quot;&gt;http://deprifrei.twoday.net/stories/1022550750/&lt;/a&gt; nachlesen kannst.</description>
    <dc:creator>deprifrei-leben</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 deprifrei-leben</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-04T22:13:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550764">
    <title>Danke für den Artikel. Er trifft m.E. so manchen Nagel auf den Kopf und ich verkneife...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550764</link>
    <description>Danke für den Artikel. Er trifft m.E. so manchen Nagel auf den Kopf und ich verkneife mir, schon Gesagtes in meinen dürren Worten zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer da ist frei von Vorurteilen, der werfe den ersten Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Positver&quot; Rassismus kann für denjenigen, dem er entgegengebracht wird auch anstrengend bis nervend sein. Ich bin im Sudan immer als Weißnase aufgefallen, wurde nach dem woher gefragt und man begegnete mir freundlich neugierig, nie ablehnend. Meist habe ich mich über die Neugier und die Gespräche gefreut und es ergaben sich recht angeregte Diskussionen über Gott, die Menschen und die Welt. Allerdings habe ich in der Zeit in Khartoum auch manchmal gedacht &quot;So ähnlich muss sich ein Promi fühlen, der ständig erkannt und belagert wird.&quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist damals in Khartoum aufgegangen, wie sehr in der Fremde als erstes die Unterschiede und anders Artigkeit auffällt und dann auf den zweiten Blick, wie viel wir menschlich bei aller kultureller Verschiedenheit gemeinsam haben. Soviel mehr, dass uns verbindet als dass uns trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oft wird jedoch in hitzigen Diskussionen das Trennende unterstrichen, hochstilisiert bis es bedrohlich und nicht mehr menschlich wahrgenommen wird.</description>
    <dc:creator>Waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-04T21:04:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550758">
    <title>Ich wusste bisher auch nicht, wer Jan Bödermann ist, habe dann aber meine Goggles...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022550758</link>
    <description>Ich wusste bisher auch nicht, wer Jan Bödermann ist, habe dann aber meine Goggles aufgesetzt und folgendes erfahren: Jan Böhmermann ist ein deutscher Komiker, Hörfunk- und Fernsehmoderator. Er ist auch als Filmproduzent, Autor und Journalist tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das nur am Rande.</description>
    <dc:creator>Waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-04T20:21:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022547274/#1022550754">
    <title>Sieh an es postet wieder =)
Muy bien!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022547274/#1022550754</link>
    <description>Sieh an es postet wieder =)&lt;br /&gt;
Muy bien!</description>
    <dc:creator>Waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-04T19:54:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022549247">
    <title>...jedenfalls wäre es das, wenn dieser Artikel publik würde und/oder du eine Person...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022549247</link>
    <description>...jedenfalls wäre es das, wenn dieser Artikel publik würde und/oder du eine Person des öffentlichen Interesses wärst. Dann, das ist jedenfalls mein Eindruck, würde man sich an uneindeutigen Passagen hochziehen, bzw. sogar noch Sachen weg lassen, um die Kolportage einer Rassistenmaria noch zu verschärfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich glaube nicht, dass wir uns von Vorurteilen [...] aufgrund des Aussehens des Gegenübers [...]  lösen können, und das heißt [...], dass wir nicht [...] frei von rassistischen Gedanken sein können. Allein [...], dass wir rassistisches Gedankengut in uns tragen, ist vielleicht auch ganz gut.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich male hier keinen Teufel an die Wand, das Herauslösen von Aussagen aus dem eigentlichen Kontext hat besonders in der niederen deutschen Presselandschaft stets Konjunktur! Siehe dazu: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/kultur/film/2016-02/peter-lustig-kinder-geruecht&quot;&gt;http://www.zeit.de/kultur/film/2016-02/peter-lustig-kinder-geruecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genug der pressefeindlichen Litanei, zurück zum Artikel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiver Rassismus: Ich weiß nicht recht ob das moralisch anständig ist oder auch nicht, aber erlebt habe ich es schon oft. Besonders in Indonesien oder in Pakistan blieben häufig Leute stehen um mich anzugucken, Kinder kicherten hemmungslos bei meinem Anblick und nicht selten baten Menschen um ein Foto mit mir! Manchmal nervts zwar bissl, aber meistens ist es sehr lustig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Punkt zwei stimme ich voll zu! Gegenseitiges Auseinanderdividieren bringt nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patriotismus dagegen ist wiederum nur in Deutschland ein heißes Eisen. Nationalstolz ist in nahezu jedem Land der Welt (in dem ich bisher war) etwas völlig natürliches. Das Bekenntnis gegen das eigene Vaterland wird gemeinhin sogar als befremdlich aufgenommen. Was mich betrifft, kann ich mir wohl aufgrund meines Lebenswandels weder den einen noch den anderen Standpunkt mit reinem Gewissen zu eigen machen, und ich muss sagen, es ist sehr angenehm hier, zwischen diesen Stühlen! Übrigens auch ein sehr schönes Statement von dir dazu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichwort Vermeidung: Für mich die Kernaussage des Artikels! Hier triffst du den Nagel auf den Kopf! Und wie deine Beispiele zeigen, trifft diese Erkenntnis auch auf größere Maßstäbe zu. Mir sagte ein Bekannter einmal, er fände es unverantwortlich, zur Zeit nach Russland zu fahren, da er „Putins Verbrecherregime“ keinesfalls unterstützen wolle. Absurd wurde es dann mit dem Zusatz: „Die USA sind mir da lieber“. Stimmt, keinerlei völkerrechtswidrige Angriffskriege der USA in den letzten 25 Jahren... Um auf unseren Freistaat zurück zu kommen: Ich glaube mich tatsächlich zu erinnern, schon in der Online-Ausgabe einer bekannten deutschen Wochenzeitung eine Polemik zum „Säxit“ gelesen zu haben. Naja, eher amüsant als ernst gemeint! Ist aber vielleicht auch ein bisschen unsere Mentalität, Probleme lieber fort zu schieben, als bei sich selber zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum letzten Punkt würde ich verwegen hinzufügen wollen, dass auch wenn mir die vertretene Auffassung einer Person oder Gruppe nicht gefällt, sie trotzdem das verbriefte Recht hat, sie kund zu tun, jedenfalls so lange niemand beleidigt, bedroht oder sonst in irgendeiner Weise geschädigt wird. Soweit jedenfalls meine Rechtsauffassung. Das gilt nun mal auch für Pegida. Auch wenns mir nicht gefällt. Aber das ist Demokratie (glaub ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich teile Deine Meinung nicht, aber ich würde mein Leben geben, dass Du sie sagen darfst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, von wem das Zitat stammt, auch nicht wer Jan Böhmermann  ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für den Artikel!</description>
    <dc:creator>theralf (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 theralf (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-27T12:24:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022549202">
    <title>Obwohl das alles sehr vernünftig und überlegt klingt, habe ich Hemmungen, dir meine...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/#1022549202</link>
    <description>Obwohl das alles sehr vernünftig und überlegt klingt, habe ich Hemmungen, dir meine äußerst positive Meinung zu diesem Artikel zu sagen. Denn ja, du bist ein Rassist! Schon nach deiner eigenen definition (&quot;Vorurteile in Bezug auf Herkunft oder Rasse&quot;). Ganz unabhängig davon, dass du, mMn richtig erkennst, dass Rassimus in absolut jedem Menschen steckt und (jetzt meine Fortführung des Gedankens) sicherlich auch irgendeine evolutionäere Funktion hat, ist es uns aber leider nicht mehr erlaubt, öffentlich darüber zu diskutieren. Nicht jedenfalls ohne sich ausgiebig von jeglichem rassistischen Gedankengut zu distanzieren, d.h. eine Diskussion mit vorweggenommenem Ausgang zu führen. In exakt dem gleichen Dilemma befindest du dich recht schnell, wenn du z.B. faschistische Tendenzen in der israelischen innenpolitik anprangern möchtest, dich anders als abfällig über Putin zu äußern willst oder den Prozess der europäischen Einigung auch nur in kleisten Details zu kritisieren gedenkst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn genau solche Sachen sind nämlich dein One Way Ticket nach Dunkeldeutschland...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...wird nach Feierabend fortgesetzt</description>
    <dc:creator>therlaf (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 therlaf (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-27T03:40:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/">
    <title>Ich habe rassistische Gedanken. Und fünf Thesen.</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022549191/</link>
    <description>Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Vielleicht hiermit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich habe rassistische Gedanken.&quot; &lt;br /&gt;
Und: &quot;Ja, ich wohne in Dresden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reicht, um das gängige Sachsen-Klischee zu bedienen, ne? Dann können alle, die nach Klischeebestätigung gesucht haben, jetzt aufhören zu lesen. Ich mach mal weiter mit den Thesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1) Wir alle haben rassistische Gedanken. Ein Rassist ist aber der, der daraus Handlungen ableitet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Was sind eigentlich rassistische Gedanken? Ich würde sagen, es sind Vorurteile in Bezug auf Herkunft oder Rasse, so wie sexistische Gedanken Vorurteile in Bezug auf Geschlecht und Sexualität enthalten. Beide Debatten - die über Rassismus und Sexismus - werden emotional geführt, enthalten teils hohe Erwartungen an das korrekte Verhalten aller Beteiligten und können übertrieben werden. Stichwort &quot;*innen&quot;, Stichwort &quot;Negerpuppe&quot;, Stichwort &quot;die Juden&quot;. Stichwort &quot;Was darf ich eigentlich noch sagen?&quot;. Und was &lt;i&gt;denke&lt;/i&gt; ich überhaupt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ja-Aber-Menschen, die ihre Sätze gern mit &quot;Ich bin kein Nazi&quot; beginnen, haben sicher - so wie ich - rassistische Gedanken. Und ich finde das verständlich, ich finde das sogar okay. Denn, mal ehrlich, denkt nicht jeder Deutsche beim Anblick eines andersfarbigen Mitmenschen erstmal ganz kurz an ein anderes Land und fängt an, Assoziationen mit eben diesem anderen Land abzurufen? Wenn dem nicht so wäre, würde das heißen, dass wir an die Anwesenheit Andersfarbiger so stark gewöhnt sind, dass sie uns nicht mehr als &quot;anders&quot; auffallen. Also im Prinzip auch nicht &quot;andersfarbig&quot; sind. Comprende?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[Hier kommt der nicht-sachliche, emotionale Part:]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Freund, den ich meinen Eltern vorgestellt habe, war schwarz. Und Sorbe. Und Schlagzeuger, by the way. Ich habe keine Ahnung mehr, woran ich gedacht hab, als ich ihn kennengelernt habe - aber zum Zeitpunkt unserer Beziehung sicher nicht an ferne Länder. &lt;br /&gt;
Ich habe - in Dresden - mit Menschen aus Spanien, Rumänien, Russland, Tschechien und Italien zusammengelebt, in Tübingen mit einem Ägypter, in Frankreich zusammen mit Niederländern und Engländern gearbeitet und habe bzw. hatte enge Freundschaften mit Leuten aus Griechenland, Japan und den USA. Ich bin in Frankreich couchsurfend umhergereist und dabei nicht nur bei Franzosen, sondern auch bei einem italienisch-niederländischen Pärchen, einem Marokkaner und einem indigenen Peruaner übernachtet. Im Gegenzug hat meine Couch auch schon Franzosen und einen Litauer beherbergt. Kurzum: ich glaube, ich bin ziemlich weltoffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem fühle ich mich &quot;anders&quot;, wenn mir an der Haltestelle, im Bus oder in der Kneipe ein Mensch begegnet, der aus einem fremden Kulturkreis kommt, zum Beispiel aus nordafrikanischen Ländern. Ich unterhalte mich unheimlich gern mit Menschen aus anderen Kulturen - und speziell bei Nordafrikanern habe ich die Erfahrung gemacht, dass meistens wesentlich schneller nach einer Telefonnummer gefragt wird, als ich das von Deutschen oder &quot;westlich&quot; geprägten Europäern gewohnt bin. Dass ich viel eher gefragt werde, ob ich verheiratet oder in einer Beziehung sei und wenn ich verneine, dann sehr schnell die &quot;Aber Du bist doch so eine schöne Frau&quot;-Phrase gedroschen wird. Auf der einen Seite ist mir das unangenehm, auf der anderen Seite verstehe ich, dass es einfach kulturell bedingt anders ist. Keiner, mit dem ich geredet habe, hat bisher auch nur ansatzweise Avancen gemacht, körperlich zu werden. Aber: ich habe dieses Verhalten im Hinterkopf und &quot;erwarte&quot; es quasi, wenn ich einem vermeintlichen Nordafrikaner begegne. Das ist ganz klar ein Vorurteil aufgrund der Herkunft eines Menschen, aka ein rassistischer Gedanke. Bin ich jetzt Rassist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass wir uns von Vorurteilen bzw. Gedanken aufgrund des Aussehens des Gegenübers komplett lösen können, und das heißt im Umkehrschluss, dass wir nicht vollkommen frei von rassistischen Gedanken sein können. Allein das Bewusstsein, dass wir rassistisches Gedankengut in uns tragen, ist vielleicht auch ganz gut. Damit können wir immer wieder frei wählen, inwiefern wir auf die inneren Vorurteile reagieren, ob wir die Schublade füllen und schließen oder vielleicht offen lassen, um gegebenenfalls den Einsortierten wieder herausholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein der Fakt, dass ich mich (männlichen) Nordafrikanern gegenüber etwas unsicher fühle, macht mich meiner Meinung nach nicht zum Rassisten. Im Gegenteil, vielleicht macht es mich sensibel für die Andersartigkeit des Gegenübers, über die ich ja auch manchmal mehr erfahren will. Und ja, es ändert auch mein Verhalten - aber nicht in Richtung Ablehnung, sondern eher in Richtung &quot;freundliche Vorsicht&quot;, die sich sehr oft in Wohlgefallen auflöst. Bei anderen optischen oder akustischen Eindrücken verändern meine Vorurteile mein Verhalten sogar in eine positive Richtung, zum Beispiel bei &quot;südostasiatischen&quot; Gesichtern, schwedischen Akzenten, Jeans-und-T-Shirt-Männern... dann will ich oft automatisch mehr über den anderen wissen und bin vielleicht einen Zacken freundlicher als beim Nullachtfuffzehn-Straßenköterblondschopf mit Gelfrisur und Karohemd (das saß, was?). Ist das dann positiver Rassismus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gar nicht mehr vom Äußeren her auf die Herkunft anderer schließen würden, entginge uns dann nicht auch der Ansatz für kulturelle Austausche? Ich traue mich ja schon gar nicht mehr, Menschen anderer Hautfarbe ohne Akzent zu ihrer Familiengeschichte zu fragen, aus Angst vor unterstelltem Rassismus. Dabei freue ich mich selbst sehr, wenn mich Leute aufgrund meines Dialektes oder (im Ausland) Aussehens nach meiner eigenen Herkunft fragen... wo beginnt rassistisches Verhalten und wo hört es auf? Vielleicht ist Rassismus nicht nur schwarz-weiß, sondern hat ebenso Graustufen? Und vielleicht sollten wir vermeintlichen Rassisten eher klar machen, dass man aus &quot;Der-ist-fremd&quot;-Gefühlen nicht immer eine Abwehrhaltung ableiten muss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2) Sachsen &quot;ist&quot; nicht rechts. Aber Sachsen hat sehr wohl ein rechtes Problem.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Punkt ist ziemlich einfach: Menschen mit tatsächlich rechter und (verhaltens)rassistischer Gesinnung sind in Sachsen in der Minderheit. Es stimmt leider, dass diese Minderheit größer ist als die rechte Minderheit in anderen Bundesländern. &lt;i&gt;Und ja, das ist absolut scheiße&lt;/i&gt;. Aber deswegen muss man das Land bzw. nicht alle dort lebenden Leute gleich mit verurteilen. Das erzeugt Widerwillen, Rechtfertigungsgehabe und saugt Energie, die man an anderer Stelle vielleicht besser einsetzen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3) Stolz und Scham sollten sich auf Dinge beziehen, die man selbst verursacht hat.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Punkt ist streitbar, sicher. Klar kann man &quot;stolz auf Deutschland&quot; sein, und dann darf man sich sicher auch fremdschämen für Deutsche. Ich finde aber den Gedanken schöner, dass man nur stolz auf eigene Leistungen und beschämt über selbst verursachten Bockmist sein sollte. Verantwortung für die Handlungen anderer werde ich erst übernehmen, wenn ich Mutter oder Chef bin. Oder vielleich meine Eltern pflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4) Einen Ort meiden, weil eine Minderheit dort Scheiße baut, bedeutet Sippenhaft für die Mehrheit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dies ist eine Ansage an diejenigen, die in letzter Zeit vollbrünstig mit Anti-Sachsen-Kommentaren auf diverse Artikel reagieren- so à la &quot;Die Sachsen sollen erstmal mit Ihrer rechten Sch... klarkommen, dann fahr ich vielleicht wieder hin.&quot;:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ihr kennt also Sachsen per Ferndiagnostik sehr gut, ja? Schade, dass Ihr Euch vor Ort nicht von der Richtig- oder Falschheit Eurer Meinung überzeugen wollt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Danke für die Unterstützung bei der Verbesserung der Situation - es war schon immer leichter, allein mit Problemen klarzukommen als mithilfe von Freunden...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ach, in Leipzig ist demnächst ein cooles Konzert? Und Leipzig ist ja auch eigentlich ne Ausnahme im rechtsradikalen Sachsen? Na dann...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Hm, irgendwie wird Sachsen momentan nicht bunter dadurch, dass Ihr und Eure bunten Freunde wegbleibt. (Und das finde ich EHRLICH schade!)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wo fahrt Ihr dann im nächsten Urlaub lieber hin? Selbstfindungstrip nach Indien? Genau, da existiert ja gar kein Rassismusproblem...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Ehrlich, es nervt! Und hier habe ich auch grad wirklich keine Lust, sachlich zu argumentieren - es kann sich eigentlich jeder selbst zusammenreimen, das Vermeidung nicht zur Verständigung beiträgt. Stichwort &quot;Wirtschaftsembargo&quot; für wahlweise Kuba, Russland, Libyen... die Bevölkerung dort hat meist nix davon gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5) Nicht jeder kann sich für bzw. gegen alles und jedes engagieren. Aber eine Meinung haben und vertreten geht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ihr Sachsen, kriegt endlich Euren Arsch hoch und schaut nicht einfach zu.&quot; Gehe ich mit. Habt Ihr Recht. &lt;br /&gt;
Aber die Art und Weise - ob per Gesichtzeigen in Facebook, Patenschaft übernehmen für Flüchtlinge, montags bei PEGIDA mit Demonstranten reden (auch das gibt&apos;s!), Plakate kleben, Plakate abreißen, Geld für bürgerschaftliches Engagement spenden oder sich für Plattenbaukinder einsetzen, damit dort rechtes Gedankengut gar nicht erst auftritt - sollte jeder selbst bestimmen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit meine Meinung. Ich gebe ab an Jan Böhmermann.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Dresden</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-27T00:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022548176/">
    <title>Neulich im Buchladen</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022548176/</link>
    <description>Ich bin ja nicht so das Shopping-Girl, aber wenn es eine Ladenart gibt, die mich immer wieder schwach werden lässt, dann sind es wohl Buchläden. Allen voran die kleinen, privat geführten, wo die Verkäufer auch tatsächlich noch Bücher und nicht nur Buchempfehlungen lesen. Und so bin ich gestern, dem aufkommenden Regen ausweichend, auf dem Dresdner Bischofsweg in ein &quot;Modernes Antiquariat&quot; spaziert und fand mich in einem Sammelsurium meiner bisher gelebten und geliebten Lektüre wieder... wirklich, da waren eine Menge Titel, die ich schon gelesen und meistens auch für gut befunden hatte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund verweilte ich etwas länger und versuchte, die Anordnung der Bücher zu verstehen, um dann gezielt nach einzelnen zu suchen. Ich bin nämlich gerade dabei, mein Leseregal zu Hause mit meinen Lieblingen zu vervollständigen, damit ich sie bei Gelegenheit zitieren oder Freunden ausleihen kann. Meine bisherige Bücherstrategie - kaufen, lesen, verschenken - hat bei diesen Werken nämlich immer zum Nichtvorhandensein bei akutem Bedarf geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das Buch also nicht gefunden habe, fragte ich beim Ladeninhaber nach Kästners &quot;Notabene &apos;45&quot; und fand mich, schwups, in einer Unterhaltung über den Autor wieder. Und wie wir so zwei, drei Sätze austauschten, meinte der mit dem Buchhändler befreundete Gast ganz trocken: &quot;Der Kästner ist in meinen Schlafzimmer geboren worden.&quot; - Ich: &quot;Königsbrücker Str. 66?&quot; - Er, überrascht: &quot;Ja, vierter Stock.&quot;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, diesen Mann hätte ich gern aus Kästner-Groupie-Gründen mal in seinem Schlafzimmer besucht!</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Lesen, Sehen und Hören</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-23T12:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022547274/">
    <title>Dem Kästner sein Optimierungsalgorithmus</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022547274/</link>
    <description>&quot;Indes sie forschten, röntgten, filmten, funkten, entstand von selbst die köstlichste Erfindung: der Umweg als die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten.&quot; - Erich Kästner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaub, da geh ich mit ;)</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Lesen, Sehen und Hören</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-18T05:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022526991/#1022530093">
    <title>=)</title>
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    <description>=)</description>
    <dc:creator>Waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-12-31T09:10:03Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Bratapfelspezialistin</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022526991/</link>
    <description>Neulich am Bratapfelstand, ich komme mit Kunden ins Gespräch und es ergibt sich, dass ich meinen Hochschulabschluss erwähne. Daraufhin: &quot;Und was machen Sie jetzt?&quot; - &quot;Bratäpfel verkaufen.&quot; Es folgt ein leicht irritiertes Gesicht auf der Gegenseite, dann Lachen und schließlich der gute alte abgewandelte Geisteswissenschaftler-kauft-Pommes-Witz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was sagt ein arbeitsloser Mathematiker zu einem, der Arbeit hat?&quot; &lt;br /&gt;
- &quot;Nen Bratapfel, bitte!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe diesen Job!</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-12-23T10:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022446493/#1022446577">
    <title>Wir warten gespannt...
Liebe Grüße!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022446493/#1022446577</link>
    <description>Wir warten gespannt...&lt;br /&gt;
Liebe Grüße!</description>
    <dc:creator>Anna (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Anna (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-06-14T19:58:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022446493/">
    <title>Zurück!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022446493/</link>
    <description>Und das seit&lt;i&gt;&lt;b&gt; zweieinhalb&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; Wochen... ich muss dringend berichten!</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-06-14T13:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022436700/#1022437933">
    <title>Die meisten Backpacker kennen den Jungle schon aus Indonesien, die Tempel aus Thailand...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022436700/#1022437933</link>
    <description>Die meisten Backpacker kennen den Jungle schon aus Indonesien, die Tempel aus Thailand und das Schnorcheln aus Australien. So reicht es den meisten dann, wenn sie kurz anhalten, um eine weitere Flagge auf ihren Rucksack zu naehen.&lt;br /&gt;
Fuer mich was der Aufenthalt in Malaysia auch mehr Urlaub unterwegs, als eigentliches Ziel. Aber etwas zu Unrecht, wie ich zugebe. Andererseits sollte man sich wohl damit abfinden koennen, niemals alles zu sehen und zu erleben, was theoretisch moeglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffe der Rueckflug verlief ohne Komplikationen?</description>
    <dc:creator>theralf (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 theralf (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-05-27T10:48:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022436700/">
    <title>Internetionales Weltenbummeln</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022436700/</link>
    <description>Da sitz ich nun im &quot;Adler Luxury Hostel&quot; in Singapur und spuere das erste Mal seit ein paar Wochen wieder eine richtige Tastatur unter meinen Fingern. Mein Smartphone wollte mir nicht mehr weiterhelfen beim Checkin fuer den morgigen Rueckflug, also mache ich Gebrauch vom &quot;Complimentary Laptop Use&quot; (=Laptopangebot). Und wo ich schon mal da bin, kann ich auch gleich eine Runde bloggen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nur zweieinhalb Wochen in Malaysia und in diesem Falle kann ich das NUR noch einmal speziell betonen. Bewaffnet mit einem grossen und einem kleinen Rucksack, einem deutschsprachigen Reisefuehrer und einem internetfaehigen Mobiltelefon habe ich wahrscheinlich das typische Backpackerprogramm absolviert: Grossstadtluft und Tempelduefte in Kuala Lumpur schnuppern, Teeplantagenbesichtigung in den Cameron Highlands, Trishaw fahren in Penang, Schnorcheln und Sonnenbrand kurieren auf den Perhentian Islands und zum Abschluss noch einmal durch den Regenwald im Nationalpark Taman Negara trotten. Wandern im Stechschritt scheint mir aufgrund der feuchten Hitze nicht moeglich, mich zumindest hat das Klima ganz automatisch ausgebremst. Da freut man sich ueber jedes Tierchen, was entlang des Weges als &quot;Ausrede&quot; zum Anhalten herhalten kann ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Transfer von einem Ort zum anderen gestaltete sich anders als urspruenglich erwartet: eigentlich wollte ich den oeffentlichen Fernverkehr nutzen und war guter Dinge, zu diesem vor Ort auch genuegend Informationen in Form von Zeittafeln und Linienplaenen zu bekommen. Online war im Vorhinein leider nicht soviel ausfindig zu machen - und so war es dann auch im Land selbst. Die innermalaysische Zugstrecke scheint derzeit komplett eingestellt zu sein, sodass mein Traum vom Dschungelzug leider abgefahren ist. Stattdessen arbeiteten wir uns von touristischen Hoehepunkt zu touristischen Hoehepunkt in mehr oder weniger bequemen touristischen (Klein-)Bussen - Kennenlernen anderer Touristen garantiert! Eigentlich schade, dass ich so nur wenig von der echt-malaysischen Alltagskultur kennenlernen konnte. Aber vielleicht ist das auch etwas viel verlangt fuer den knappen Reisezeitraum? Wer Deutschland in zwei Wochen &apos;absolvieren&apos; will, wird auch nicht komplett eintauchen koennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der anderen Reisenden waren mehrere Monate unterwegs, aber kaum einer unter ihnen hatte fuer Malaysia mehr als zwei, drei Wochen eingeplant - insofern sind meine Eindruecke wahrscheinlich sehr Backpacker-authentisch. Und so konnten wir auch als Normalurlauber unsere Erfahrungen an Langzeitreisende weiterreichen, die unsere Stationen in anderer Reihenfolge abklapperten. Im Austausch dafuer gab es Tipps fuer moegliche kommende Aufenthalte in Thailand, Kambodia und Indonesien...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waehrend dieser Reise ist mir aufgefallen, wie stark ich mich in den vergangenen drei Jahren an die Dauerpraesenz des Internets gewoehnt habe. Es gab auch in Malaysia praktisch keine Herberge, wo man nicht wenigstens ab und zu eine Internetverbindung hatte - ganz im Gegensatz zum Telefonnetz. Und so war facebook zugegebenermassen ein treuer Reisebegleiter, mit dem ich immer mal wieder kulinarische Fotogruesse in die Welt gesendet habe. Auch Bus- und Flugbuchungen wurden per Smartphone erledigt, wobei sich mein gerade mal drei Jahre altes Telefon im Vergleich zum I-Phone meiner Reisebegleitung ein kleiner stoerrischer Esel war. Den ich allerdings sehr lieb habe und nicht sofort gegen ein teures Rennpferd eintauschen moechte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch - oder gerade - hier in Singapur ist das Smartphone omnipraesent. In der Metro sieht man eigentlich nur Menschen auf ihre Mini-Bildschirme starren.&lt;br /&gt;
Doch bevor ich selbst den Tag vor einem grossen Rechner verbringe, verabschiede ich mich hiermit und mache mich auf den Weg ins singapurische Nationalmuseum...</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-05-25T04:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022424475/">
    <title>Radfahren in Stuttgart</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022424475/</link>
    <description>Vorgestern bin ich noch mal ein paar Kilometerchen entgegen der Heimrichtung nach Südwesten geradelt - es galt, einen weiteren Freund in seiner neuen Heimat kurz vor Ende der S-Bahn-Linie 6 zu besuchen. Da der Freund inzwischen der Herr Regierungsbaumeister, zugleich Luigis Baumeister und damit fahrradaffin ist, holten wir ihn und sein Drahteselchen gleich von der Arbeit in Stuttgart-Vaihingen ab. Diese kleine Radtour und die Anreise von Tübingen aus haben mir einen neuen Blick auf Stuttgart verschafft, denn bislang bin ich dort vor allem S-, U- und Eisenbahn gefahren oder zu Fuß durchs Stadtzentrum bzw. Bad Cannstatt getrottet. Das bedeutete fast immer viel Alsphaltierung entlang hoher, nicht allzu hübscher Stahlbetongebäude, dazwischen touristische Highlights und ein durch die Tallage begrenztes Sichtfeld. Klar habe ich mich auch mal gefragt, wie die Stadt wohl von oben aussieht, aber mir leider nie die Zeit für einen Ausflug dahin genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern war meine samstagliche Einflugschneise über Stuttgart-Möhringen ein echtes Highlight: in (oder kurz hinter?) Degerloch erreichte ich einen steil abfallenden Waldpark, durch den eine Forststraße verlief, die für den nichtmotorisierten Verkehr freigegeben war. Luigi und ich rollten also langsam den Berg hinunter und erblickten dann rechterhand einen kleinen Pfad mit Radelspuren. Nichts wie rein ins Vergnügen, dachte ich mir, und fand mich wenig später stark holpernd auf einem Wellenparcours wieder, der Mountainbikern wohl eine echte Freude verschaffen würde. Luigi dagegen ächzte ein wenig und meinem und der Fahrradtaschen Gewicht... natürlich waren wir recht bald wieder auf dem Forstweg, wo wir einer kleinen Wandertruppe begegneten, die nicht übel über unser Gespann staunten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich danach ging es raus aus dem Wald, rein in die Weinhänge. Ein wunderbarer Anblick, der mich gleich wieder an die Umgebung Bordeaux erinnert hat - nur dass in Frankreich eben Wein auf flachem Land und nicht nur an steilen Stücken angebaut wird. Die Abfahrt durch das gutbürgerliche deutsche Wein- und Häuslebaugebiet war auf jeden Fall sehr schön und endete ziemlich genau am Marienplatz, den jeder Stuttgarter kennt. Danach ging&apos;s vorbei am Rathaus und dem Schlossplatz in den großen Park, der mich bis Bad Cannstatt führte. An keiner Stelle achtete ich auf Radfahrbeschilderung, da ich die Strecke ab Schlossplatz auch teilweise zu Fuß erkundet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestrige Anfahrt nach Vaihingen jedoch war für mich Neuland und so schaute ich zunächst auf GoogleMaps nach einer geeigneten Route und stellte auf dem Weg recht schnell fest, dass es eine ausgewiesene Fahrradstrecke durch die Stadt gibt. Die Ausschilderung dieser beschränkte sich auf kleine weiße Schildchen mit gründer Beschriftung - leider ohne Nummerierung und damit nicht ganz so bequem wie in der Schweiz, aber doch ganz gut wiederzufinden. Die Wegführung selbst war allerdings... abwechslungsreich, um nicht zu sagen abenteuerlich. Bin ich aus Dresden rote Fahrradstreifen an Hauptverkehrsachsen gewohnt, führt man die Stuttgarter Radler gleich ganz von den Hauptstraßen weg. Sie werden im leichten Zickzack durch Parks, ruhigere Wege, teils auf eigenen kleinen Fahrradsträßchen am motorisierten Verkehr vorbeigeführt, wobei sie natürlich immer wieder mal die Wege der Autos kreuzen und dabei eigentlich immer das Nachsehen im Sinne der Vorfahrt haben. All dies gilt vor allem für die Stuttgarter Innenstadt - je weiter man aus dem Tal herausfährt, desto schöner und sicherer werden Wege und Aussicht. Und sogar die Mentalität der Radfahrer hinter Vaihingen (stadtauswärts) hat mich positiv überrascht: so folgten mir und meinem Radfahrgefährten mehrere PKWs auf einer kleinen Straße, ohne unser Nebeneinanderradeln anzuhupen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Rücksicht der Vorstadt-Stuttgarter bleibt ein mulmiges Gefühl, dass in diesem Ort der Fahrradverkehr als Transport- statt Sportmittel noch nicht richtig angekommen ist. Dazu begegneten mir eindeutig zu wenige Radfahrer, standen kaum geparkte Räder an den Straßenseiten und war die Radstreifenmarkierung quasi nicht existent. Schade eigentlich, denn Stuttgart bietet abwechslungsreiches Terrain - und die hiesige Industrie würde es auch ganz sicher schaffen, ihre Mitarbeiter für die Hangbewältigung mit E-Bikes auszustatten. Ich drück den Stuttgartern die Daumen, dass sich da noch was tut!</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-28T12:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022423977/#1022424192">
    <title>War leider nicht ganz up to date... aber schön zu lesen, dass du am Donnerstag heim...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022423977/#1022424192</link>
    <description>War leider nicht ganz up to date... aber schön zu lesen, dass du am Donnerstag heim sein willst!</description>
    <dc:creator>theralf (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 theralf (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-27T16:37:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022423977/">
    <title>Erinnerungen auffrischen</title>
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    <description>Rottweil war auf meiner Reise der letzte &quot;echt&quot; touristische Zwischenstopp: ein Ort, den ich noch nie zuvor besucht hatte, in dem ich bei einer mir bis dato unbekannten Person übernachtet und neue Aspekte des Kleinstadtlebens erfahren habe. So habe ich gelernt, dass ich mich zufällig im ältesten Städtchen Baden-Württembergs befand - allerdings im demographischen, nicht im stadtgeschichtlichen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ausgleich bin ich am nächsten Tag gleich in die jüngste Stadt des Südwestens gefahren. Eine Stadt, in und mit der ich schon durchaus ein paar Erfahrungen sammeln konnte: Tübingen. Vor fast genau einem Jahr habe ich dort versucht, mich für ein paar Monate heimisch einzurichten, mit allem was in einer Studentenstadt dazugehört: WG-Leben, Kneipenausflüge, im Park rumsitzen und lesen. Einziger Haken: ich war damals kein Student, auch nicht formal mit Promotionsvorhaben, sondern gehörte zu denen, die täglich &quot;ins Geschäft&quot; gehen und dort ihrer Arbeit nachgehen. Und wie es sich für das wohnungsumworbene Tübingen gehört, habe ich damals auch nicht in der Innenstadt, sondern in einem dörflichen Stadtteil gewohnt und bin jeden Tag einen kleinen, aber herrlich steilen Berg zu meinem Arbeitgeber geradelt. Eine tägliche (Tor)Tour, die mir das Selbstvertrauen für meine Frankreich-Reise gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eigenartig (und) schön, wieder in der Gegend zu sein. Als erstes erkannte ich die Burg Hohenzollern rechterhand, später las ich die ersten Ausschilderungen für Tübingen und schließlich, hinter dem letzten Anstieg kurz vor Rottenburg, lachte mich die Wurmlinger Kapelle an, die ich früher auch jeden Tag auf dem Heimweg anschauen konnte. Die Dörfer, die ich dann durchquerte, hatte ich schon im Kopf: Kiebingen, Bühl, Kilchberg... und zuguterletzt Weilheim, meinem Zuhause für ein halbes Jahr. So war auch die WG meine erste Anlaufstelle, wo ich Schweizer Kekse und Schokolade zu Kaffee und Kuchen dazustellte. Eigentlich wollte ich gegen 19:00 Uhr bei einer Freundin im Stadtteil Lustnau sein, radelte dann aber doch erst mit dem Sonnenuntergang los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus geplant einem Tag Tübingen wurden zwei, davon ein nostalgischer inklusive Ausflug zur ehemaligen Arbeitsstätte und ein zweiter touristischer mit Berliner Freundin und Museumsbesuch. Beide Tage haben gutgetan, und ich hatte wirklich keinen Bedarf, meinen Rechner herauszuholen. Dieses Bedürfnix pflanzte sich auch an den folgenden zwei Tagen fort... Stuttgart stand bzw. steht auf dem Programm, und auch hier gibt es genug Orte und Menschen, an bzw. mit denen ich Erinnerungen auffrischen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem unverhofften samstaglichen Ludwigsburg-Ausflug in &quot;Dresdner&quot; Begleitung war mein gestriges Tagesprogramm gespickt von alten Bekannten: mit vier Freunden aus Dresdner TU-Bigband-Zeiten ging&apos;s in den gemischt zoologisch-botanischen Garten &quot;Wilhelma&quot;, wo wir Tieren und Kindern beim Spielen zugucken konnten, selbstgebackenen Kuchen verspeisten und ganz nebenbei noch Neuigkeiten der letzten Monate austauschen konnten. Das Wetter erwies sich als gnädig und hat uns lediglich im Gorillahaus etwas länger verweilen lassen. Nach der Verabschiedung der Karlsruhe-Augsburger Connection gab&apos;s noch einen Balkonkaffee in Bad Cannstatt und später Speis und Trank in der Stuttgarter Innenstadt. Ein wunderbarer Tag mit Freunden, vielen lieben Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich am Donnerstag bereits wieder in der (gaaanz alten) Heimat sein möchte und der Wetterbericht in Kombination mit meiner Etappenplanungshöchstgrenze (100km) die komplette Heimreise per Rad unmöglich macht, beende ich hiermit den offiziellen - oder vielleicht auch einfach nur ersten - Teil meiner Radfernreisear . Luigi und ich machen es uns jetzt erstmal noch ein, zwei Tage in Süddeutschland gemütlich, bevor wir uns mit motorisierten Wagen nach Hause fahren lassen. Ganz sicher ist: wir kommen wieder und fahren die letzten 500km von Stuttgart nach Dresden ganz sicher noch einmal ab!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es gibt noch vieles, über das es sich zu berichten lohnt und vielleicht lege ich hier in den nächsten Tagen auch noch ein paar Eindrücke von meiner Reise nach... wenn nicht, seid gespannt auf das nächste Abenteuer ;-)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-27T08:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/">
    <title>Futtern (fast) wie bei Muttern</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/</link>
    <description>Ein kleines Anekdötchen, &lt;i&gt;ursprünglich&lt;/i&gt; per Smartphone zu Blog gebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den anstrengendsten, aber auch eindrucksvollsten 30km meiner bisherigen Radreise kam ich gestern in Donaueschingen vorbei. Nichtsahnend traf ich auf zwei englische Fernradler, von denen einer gerade seine geplante Weltreise begann (eine Packtasche voll mit Kartenmaterial - ich bin mal gespannt, ob er den Ballast noch abwirft). Kurz darauf wurde mir klar, dass ich mich im Zentrum der Radreisetouristik befinde - in Donaueschingen &quot;entspringt&quot; die Donau, oder besser gesagt wurde hier ein Wasssepfützchen als Flussursprung definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren Quellbesichtigung in Schwenningen radelte ich den Neckarradweg weiter bis Rottweil und frahte mich dort zum Gefängnis durch, wo - ganz in der Nähe! - mein Gastgeber wohnt. Wie ich mich so bei Passanten zum Knast durchfragte, kam ich mir ein bissl wie die Gangsternbraut vor, bis ich das niedliche Gefängnisgebäude sah, was bezeichnenderweise direkt neben der Jugendherberge mitten im  Stadtzentrum liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Kaffee entschlossen wir uns, zum Abendbrot einen (vegetarischen) Döner zu holen und landeten in einem kleinen Laden in der Innenstadt. Wie ich so erzählte, dass es in Frankreich beim&quot;Kebab&quot; keine vegetarischen Alternativen gäbe, mischte sich der Dönermann ein und fragte, woher wir seien. Ich hatte Halloumi erwähnt und das gäbe es nur in Ostdeutschland. Ich antwortete: &quot;Dresden,&quot; woraufhin er meinte, da hätte er sechs Jahre lang gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellte sich raus, dass er bei DEM Dönerladen meiner Studienzeit - dem Dürüm Kebab Haus in der Dresdner Neustadt - gearbeitet hat und wir tauschten uns über Stimmung, Spezialitäten (Heike Dürüm mit Auberginen!), Mitarbeiter (Heike) und Apfeltee aus. Was hab ich mich gefreut und ich glaube, auch er fand&apos;s auch schön, über alte Zeiten zu reden. Der Döner jedenfalls schmeckte wie zuhause  ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Fotos folgen. Rechtschreibkorrektur ist schon erfolgt.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-22T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022417720/#1022422924">
    <title>Hommage pour le fromage</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022417720/#1022422924</link>
    <description>oder Ode an den Käse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafe (Ziegen) haben, außer als Lieferant von Wolle, &lt;br /&gt;
Noch eine sehr viel leck&apos;re Rolle.&lt;br /&gt;
Nein! nicht auf den Spieß und grillen,&lt;br /&gt;
Sondern viele Kannen Milch zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laab dazu und ein paar Spuren&lt;br /&gt;
Von auserwählten &quot;Hochkulturen&quot;.&lt;br /&gt;
Dann für lange Zeit in eine Höhle oder Truhe,&lt;br /&gt;
Denn was ein guter Käse werden will braucht Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat er erst das richt&apos;ge Alter...&lt;br /&gt;
Mein Gott Walter!&lt;br /&gt;
So manches Menschen Nase revoltiert,&lt;br /&gt;
Jedoch des Kenners Gaumen jubiliert =)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roter Schimmel, blauer Schimmel,&lt;br /&gt;
Roquefort, Camembert, Brie&lt;br /&gt;
Zahllos die Namen im Käsehimmel.&lt;br /&gt;
Diese Aromen vergeß&apos; ich nie.</description>
    <dc:creator>A Lover Of Cheese (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 A Lover Of Cheese (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-25T06:30:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/#1022422430">
    <title>Beim Schwimmen erfahren!</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/#1022422430</link>
    <description>Deutschland hat Dich wieder,habe ich heute in der Schwimmhalle erfahren. So will ich Dich begrüßen. Ich schreibe es so auf diesem Weg und hoffe Dich nicht zu wecken? Bei uns hat sich auch die Welt weiter gedreht und wir haben einen &quot;Probekreisverkehr&quot; an der nächsten Ampelkreutzung erhalten. Erst einmal für ca. 3 Monate. Dieses alles über Nacht, gestern noch nichts und heute früh da, was fürein Wunder und auch schön. Dir eine schöne Zeit !!!</description>
    <dc:creator>Rentner 08.14 (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Rentner 08.14 (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-23T17:50:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/#1022421778">
    <title>Schöne Gegend da in Donaueschingen. Wenn man die Wasserpfade verlässt, wird es mühsam....</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022421767/#1022421778</link>
    <description>Schöne Gegend da in Donaueschingen. Wenn man die Wasserpfade verlässt, wird es mühsam. Und: der Osten ist überall! :-)</description>
    <dc:creator>Marx (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Marx (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-22T08:58:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/#1022421022">
    <title>Ja, so ist das auf dem Dorf - da fragt man nach einer Straße und schon wird man beäugt...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/#1022421022</link>
    <description>Ja, so ist das auf dem Dorf - da fragt man nach einer Straße und schon wird man beäugt und gefragt &quot;Zu wem wollen Sie denn da?&quot;  &lt;br /&gt;
Fehlt nur noch der Zusatz &quot;Und was wollen Sie von dem?&quot; Diese Frage steht zumindest auf der Stirn geschrieben.  ;-)</description>
    <dc:creator>iGing (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 iGing (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-20T21:14:40Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/#1022420989">
    <title>Hej da biste ja jetzt in Barbaras (alter) Heimat angekommen. Da wo die Eingeborenen...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/#1022420989</link>
    <description>Hej da biste ja jetzt in Barbaras (alter) Heimat angekommen. Da wo die Eingeborenen auch kaum Schriftdeutsch schwätzet ;-) und selbst dann noch seeehr lustig klingen.</description>
    <dc:creator>Waldwuffel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Waldwuffel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-20T18:34:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022418702/#1022420951">
    <title>Ich hoffe, mein Text und mein Kommentar kamen nicht so rüber, als wären die Schweizer...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022418702/#1022420951</link>
    <description>Ich hoffe, mein Text und mein Kommentar kamen nicht so rüber, als wären die Schweizer nicht nett zu Ausländern - im Gegenteil, sie sind superfreundlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass die Zuwanderung und Bleiberechtsvergabe so extrem restriktiv ist, verbleiben im Land vor allem die arbeitstätigen, gutsituierten Immigranten. Und spätestens eine Generation später sind aus denen ja sowieso Schweizer geworden. Kein Grund also, in Anwesenheit von Ausländern - bzw. zumindest bei Deutschen - Angst vor Überfremdung zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Frage nach dem Absatzmarkt der Waren und Dienstleistungen lässt sich durch drei Worte beantworten: Inland, Importzölle, Konsumgesellschaft.</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-20T17:40:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/">
    <title>Schland.</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022420949/</link>
    <description>Da bin ich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelbes Schild begrüßt mich heute gegen 15:30 Uhr hinter der Brücke über die Aare und verheißt mir, dass ich mich nicht mehr im schweizerischen Konstanz, sondern im deutschen Waldshut befinde. Noch ein Blick zurück, noch ein Gedanke an die erlebten bzw. erlesenen unendlichen Möglichkeiten in der Schweiz: Alpenpanorama, Vielsprachigkeit, Flachlandgefühle im Vauder Hochland, ungeahnte Radfahrfreundlichkeit, &quot;Kanuland Schweiz&quot; im Aargau, Reisen auf Einsteins Spuren (Museum in Bern, Kantonsschule in Aarau), 3D-Film-Gucken auf Monsterleinwand bei den letzten Gastgebern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt bin ich ja wieder in Deutschland. Noch knapp 15km zur Herberge, die diesmal nich per Couchsurfing, sondern per Elternfreundschaften entstanden ist. Da ich kein vernünftiges Kartenmaterial bei Hand habe, frage ich die Radlerin vor mir, ob sie den Weg durchs Schlüchttal kennt - und wir strampeln gemeinsam ein paar Kilometer in ihren Wohnort, von dem aus die Straße in meine Richtung führt. Meine Wegbegleiterin spricht Hochdeutsch, keine Spur mehr von Schweizer Klängen - und es fehlt auch das Badische, obwohl sie schon seit 30 Jahren hier unten wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlüchttal ist schlüchtweg schön. Ein Fluss, viele Felsen, zwei Sägewerke und ca. 500m Steigung auf gemütlichen 12km. Mensch, Deutschland ist gar nicht so schlecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zielort angekommen, frag ich noch einmal nach dem Weg und werde nach Angabe der Zieladresse nach einem Namen gefragt. Ich nenne den Nachnamen und ernte den vollen Namen der Freundin meiner Eltern - jetzt weiß das Dorf also, dass sie Besuch von einer Radwanderin bekommt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine Kurve, ein EDEKA, ein paar Meter die Straße hinauf - und dann bin ich da. Zurück in Deutschland, in einem schönen Haus mit Kachelofen und noch verbleibender Osterdekoration am Südrand von Südbaden. Ab nun wird nicht mehr der Staat, sondern nur noch die Region gewechselt...</description>
    <dc:creator>MuTZelchen</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 MuTZelchen</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-20T17:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022419526/#1022420202">
    <title>Hihi, das &quot;oder?&quot; gibts auch im Landkreis Konschtanz! 

Erstaunlich, dass das selbe...</title>
    <link>http://mutzelchen.twoday.net/stories/1022419526/#1022420202</link>
    <description>Hihi, das &quot;oder?&quot; gibts auch im Landkreis Konschtanz! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich, dass das selbe Land, was so von Multisprachlichkeit geprägt ist, äußeren Einflüssen und Menschen so negativ gegenüber steht...</description>
    <dc:creator>theralf (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 theralf (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-18T22:27:53Z</dc:date>
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